FSV Werdohl siegt beim RSV Meinerzhagen

Damiano Intravaia besaß in Meinerzhagen eine gute Chance, ehe er zur Pause verletzt in der Kabine blieb. - Archivfoto: Becker

MEINERZHAGEN -  Die FSV Werdohl steht im Viertelfinale des aktuellen Kreispokal-Wettbewerbs. Am Donnerstagabend zog der Landesligist durch einen glanzlosen 1:0 (1:0)-Erfolg beim Bezirksligisten RSV Meinerzhagen in die Runde der letzten Acht ein.

Allerdings geriet der Sieg des Titelverteidigers im Laufe der 90 Minuten auch nur einmal ernsthaft in Gefahr. Als FSV-Innenverteidiger Robert Bierkoch in der 43. Minute den entscheidenden Zweikampf an der Strafraumgrenze verlor, fand sich Ömer Yilmaz frei vor Keeper Simon Felbick wieder. Der Routinier gewann jedoch das Eins-gegen-Eins-Duell gegen den RSV-Mittelfeldspieler, und auch beim Nachschuss von Giovanni Inchingoli war der Tormann auf dem Posten.

Zu diesem Zeitpunkt lagen die Gäste bereits in Führung. Die Werdohler hatten gut begonnen und das Geschehen im Stadion an der Oststraße in der Anfangsviertelstunde klar beherrscht. Erst segelte Fischers Schlenzer (5.) nach Zuspiel von Krämer am rechten Toreck vorbei, dann klärte RSV-Keeper Frank Semrau den Schuss von Semir Tuz (10.) zur Ecke. Drei Minuten später fälschte schließlich Kevin Ihns den Versuch von Redouane El Alami ins Toraus. Als jedoch Inchingoli mit seinem 25-m-Freistoß (16.), den Felbick über die Latte lenkte, zeigte, dass auch der RSV weiß, wo das Tor steht, verlor die FSV plötzlich den Faden. Statt weiter die Kugel laufen zu lassen, entschieden sich die Werdohler immer wieder für lange Bälle aus der Innenverteidigung. Ein gefundenes Fressen für den RSV, der auf Konter hoffte. So wurde es in Halbzeit eins nur noch zweimal gefährlich vor dem RSV-Tor. Nach schöner Vorarbeit von Neuke und Tuz rutschte Intravaia, der zur Pause verletzt in der Kabine blieb, knapp am Ball (28.) vorbei. Sechs Minuten später bekam der RSV den Ball nach einer Ecke nicht geklärt, Franz’ 16-m-Schuss blieb zwar am Fünfer hängen, doch Fischer setzte zum 0:1 (36.) nach.

An der mageren Chancenquote änderte sich auch nach dem Wechsel wenig. Im Gegenteil: Erst in der Nachspielzeit gab es noch zwei glasklare Gelegenheiten, doch Krämer (90. +1) scheiterte an Semrau und Tuz (90. +2) setzte den Ball über das Tor.

RSV: Semrau – Yorulmaz, Petrini, Matarie, Stein – Engel, Ihns – Odzewalski, Yilmaz, Inchingoli (65. Marczinkowski) – Czapiewski (46. Krämer)

FSV: Felbick – Aydin, Zejnullahu, Bierkoch, Neuke – Krämer, El Alami (65. Schröder) – Franz, Tuz, Fischer – Intravaia (46. Uzunoglu)

Schiedsrichter: Herdes (Balve)

Tore: 0:1 (36.) Fischer

von Stefan Herholz

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