Roccotelli wird erneut Trainer des TuS Neuenrade

Bereits von 2007 bis 2012 hatte Frank Roccotelli auf der Bank des TuS Neuenrade das Sagen.

Neuenrade - Beim Lüdenscheider Fußball-A-Kreisligisten TuS Neuenrade kehrt ein alter Bekannter auf die Trainerbank zurück: Das TuS-Urgestein Frank Roccotelli ist Nachfolger von Ex-Coach Eddie Fatnassi und des Interims-Trios Dennis Bonevski, Sahin Murat und Uwe Krug. Neuenrades Sportlicher Leiter Oliver Maiwurm und Roccotelli verständigten sich auf eine Zusammenarbeit bis zum Sommer 2018.

Bereits von 2007 bis 2012 war der heute 47-Jährige Trainer bei den Hönnestädtern, startet zum Trainingsauftakt für die restliche Spielzeit am 17. Januar also in seine zweite Amtszeit in Neuenrade. „Der TuS ist mein Heimatverein, in dem ich groß geworden bin – meine große Liebe“, verlieh Roccotelli seiner Freude über das neuerliche Engagement mit einem Augenzwinkern Ausdruck.

Zuletzt hatte der Familienvater bis kurz vor Weihnachten den Arnsberger B-Kreisligisten SV Endorf betreut, mit dem er in der vergangenen Saison als Tabellendritter knapp am Aufstieg gescheitert war. Sein Rücktritt in Endorf stehe aber mit der Zusage am Waldstadion nicht in Zusammenhang, versicherte Roccotelli auf Nachfrage: „Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.“

Sportchef Maiwurm hat nach einer enttäuschenden Hinserie mit Platz 13 zur Winterpause und der überraschend frühen Trennung vom erst im vergangenen Sommer verpflichteten Ex-Trainer Fatnassi klare Erwartungen an den neuen Mann. „Wir hatten in den vergangenen Monaten ja viel Unruhe im Verein. Mit Frank als erfahrenem Trainer versprechen wir uns eine gewisse Kontinuität“, führte Maiwurm aus. „Mir ist wichtig, dass wir eine gute Stimmung in die Mannschaft bekommen“, ergänzte der 30-Jährige. Dass beide Parteien sich gleich auf eine Zusammenarbeit über zweieinhalb Jahre einigten, wertete der Sportliche Leiter als „ganz klares Signal“.

Am Sonntag bei der Wintercup-Vorrunde in Balve lässt sich Roccotelli wegen einer privaten Verpflichtung letztmals von Bonevski vertreten, der künftig weiter Co-Trainer sein wird. Danach wird das Urgestein mit einer klaren Idee seine Arbeit aufnehmen, bittet aber auch um Geduld, denn: „Man kann nicht von heute auf morgen alles auf links drehen.“

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