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Staffelleiter macht klare Ansage

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Von: Thomas Busch

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Schiedsrichter mit Roter Karte
Gleich vier Rote Karten gab‘s im A-Liga-Duell zwischen dem TuS Herscheid und dem TuS Plettenberg II. © Guido Kirchner/dpa

A-Liga-Boss Frank Schwarzelühr wird gegenüber Rot-Sündern deutlich.

Märkischer Kreis – Die Schlussphase des sonntäglichen Spitzenspiels der Fußball-Kreisliga A zwischen dem TuS Herscheid und dem TuS Plettenberg II (1:1) hatte es in sich: In den letzten fünf Minuten gab’s vier Rote Karten wegen Beleidigung oder Tätlichkeit, vom Platz flogen die Herscheider Ufuk Yazar und Arben Feta sowie die Plettenberger Salih und Samet Öztürk.

Ein Fall für das Kreissportgericht (KSG) ist jedoch keiner der Platzverweise: „Für eine Abgabe ans Gericht besteht keine Notwendigkeit“, sagt Staffelleiter Frank Schwarzelühr nach eingehender Prüfung und intensiver Rücksprache mit dem Schiedsrichter.

Die vier Kicker erwarten also „normale“ Sperrstrafen, im gleichen Atemzug macht ihnen Schwarzelühr freilich eine klare Ansage: „Diese Spieler sind keine unbeschriebenen Blätter – sollte es in der Zukunft zu weiteren Entgleisungen kommen, werden diese vor dem KSG verhandelt werden“, betont der Staffelleiter, der überdies die Schiedsrichter anweisen will, künftig besonders genau hinzuschauen.

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