SV Affeln verlängert mit Spielertrainer Erhard Krengel

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Erhard Krengel bleibt SVA-Spielertrainer.

Affeln - Noch vor Weihnachten hat der Arnsberger Fußball-A-Kreisligist SV Affeln in einer wichtigen Personalie die Weichen für die Zukunft gestellt: Erhard Krengel bleibt auch in der kommenden Saison Spielertrainer auf der Stummel. Dies gab SVA-Geschäftsführer Benjamin Nakajew am Freitag bekannt.

„Wir haben den Eindruck, dass er uns absolut weiterbringt“, begründete Nakajew die Bemühungen des Klubs, den Sunderaner frühzeitig weiter an den SVA zu binden. „Wir sehen uns noch nicht am Ende der Entwicklung“, ergänzte der Funktionär. Krengel selbst sieht sein Engagement in Affeln als mittel- bis langfristig angelegt. „Ich hatte nicht vor, nur ein Jahr zu bleiben“, betonte der 43-Jährige, der auch 2016/17 die Doppelfunktion als Spielertrainer ausfüllen wird.

Zu Beginn dieser Serie hatte er das Amt von Stefan Merschmeier übernommen, der in gleicher Funktion zum Ligakonkurrenten SSV Allendorf wechselte. „Es ist mein Ziel, die Entwicklung der jungen Leute weiter voranzutreiben. Das Potenzial, das ich bei den Jungs sehe, ist enorm“, bekräftigte Krengel.

Nach 16 Partien der laufenden Spielzeit stehen die Stummel-Kicker aktuell mit 19 Punkten auf Rang elf des A-Liga-Klassements, verabschiedeten sich am vergangenen Sonntag mit einem 0:0-Remis im Derby gegen den SSV Küntrop in die Winterpause. In Zukunft, da sind sich Krengel und sein Geschäftsführer einig, soll das untere Mittelfeld rein tabellarisch nicht das Ende der Fahnenstange sein. „Natürlich soll es kontinuierlich nach oben gehen. Ob wir es aber nach ganz oben schaffen, wage ich zu bezweifeln. Dafür braucht es schon ein, zwei externe Neuzugänge vom Kaliber Manuel Sanders“, schränkte der Spielertrainer ein.

„Allrounder“ Sander war zu Beginn dieser Saison überraschend vom Landesligisten FSV Werdohl nach Affeln gewechselt, verabschiedete sich aber schon nach wenigen Wochen wieder von der Stummel und wurde am Riesei Trainer der ersten Mannschaft.

Nicht zuletzt deshalb entstand im Angriffszentrum des SVA eine bislang noch nicht behobene Vakanz. „Wir haben keinen gelernten Mittelstürmer im Kader. Dementsprechend haben wir in der Hinrunde fast schon das Maximale herausgeholt“, sagte Nakajew, der das SVA-Aufgebot möglichst schon zur Rest-Serie aufstocken will. „Aber das ist im Winter immer schwierig“, will der Funktionär bei der Auswahl möglicher Neuzugänge mit Augenmaß vorgehen, denn: „Es bringt uns nichts, für ein halbes Jahr Schnellschüsse zu tätigen.“

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