Jugendfußball

Offene Aufstiegsfragen

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„Das ist natürlich ein Geschenk“, sagt KJA-Vorsitzender Detlev Dräger über die Saisonwertung im Jugendbereich.

Kreisgebiet – Die Beschlussvorlage liegt auf dem Tisch, schriftlich darüber abgestimmt wird bis zum 6. Juni und das Abstimmungsergebnis am 9. Juni dann den Vereinen mitgeteilt.

So jedenfalls lautet der Fahrplan des Verbandsjugendausschusses (VJA) des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen in puncto Saisonabschluss und -wertung, der sich an der für den Seniorenbereich gefundenen Lösung orientiert.

Die von den VJA-Funktionären vorgeschlagene Regelung ist in gewisser Weise „natürlich ein Geschenk“, wie Detlev Dräger, Vorsitzender des Jugendausschusses im Kreis Lüdenscheid, feststellt. Einerseits deshalb, weil es mit Ausnahme von vor der Saisonunterbrechung zurückgezogenen Mannschaften keine Absteiger geben wird. Und andererseits, weil durch den coronabedingten Wegfall der Aufstiegsrunde jeder Kreis einen Direktaufsteiger zur Bezirksliga im Bereich A-, B, C- und D-Junioren sowie B-Juniorinnen melden kann. 

Nach wie vor nicht klar ist, welche Vereine das aus dem Kreis Lüdenscheid sein werden. Final klären will Detlev Dräger die offenen Fragen nach der Entscheidung des Verbandstages, nach der auch bekannt sein wird, bis wann die künftigen Bezirksligisten gemeldet werden müssen.

Sicher scheint nach aktuellem Stand eigentlich nur zu sein, dass die JSG Grünenbaum/Stöcken, Primus der B-Jugend-Kreisliga A, künftig überkreislich spielen wird. Ansonsten gibt’s vor allem Fragezeichen.

Bei den D-Junioren zum Beispiel ist Tabellenführer RW Lüdenscheid II nicht aufstiegsberechtigt, weil er eine Zweitvertretung ist. Zudem hatte C-Jugend-Spitzenreiter LTV 61 schon vor Corona verkündet, nicht an der Aufstiegsrunde teilnehmen zu wollen.

Am unklarsten aber ist die Situation bei der A-Jugend. Sportlich führte 2019/20 zwar kein Weg am Kiersper SC vorbei – doch der Großteil der Spieler wechselt zur kommenden Serie in den Seniorenbereich, seine B-Jugend hat der KSC mangels Masse vom Spielbetrieb zurückgezogen. „Wir arbeiten daran, eine schlagkräftige Mannschaft zusammenzustellen“, sagt der 1. Vorsitzende der Kiersper, Thomas Butz, zum Stand der Dinge, räumt aber ein, „dass es schwierig ist“. Nichtsdestotrotz erhofft er sich bis zum Ende der Woche eine (positive) Klärung der Spieler- und Trainer-Personalien.

Grundsätzlich betont Detlev Dräger, dass es bei den Meldungen zur Bezirksliga auch darum gehe, dass eine sportliche Perspektive vorhanden sei. Vom Reglement vorgeschrieben ist nur, dass das Team, das gemeldet wird, oberhalb von Rang fünf platziert ist.

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