5:0 – FSV mit Köpfchen zum Kantersieg

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Doppeltorschütze Semir Tuz (links) feiert mit Falk Fischer: Die FSV Werdohl setzte sich im Heimspiel gegen den SV Hüsten 09 am Riesei deutlich mit 5:0 Treffern durch.

WERDOHL - Jubel am Riesei: Mit 5:0 (4:0) schickte gestern die FSV Werdohl den Neuling aus Hüsten auf den Heimweg und feierte die ersten drei Punkte der neuen Landesliga-Saison. „Die Erleichterung ist unheimlich groß, der Sieg war einfach wichtig“, resümierte Carsten Minker nach der Partie.

So groß die Freude beim FSV-Trainer gewesen ist, so groß war die Enttäuschung bei den Hochsauerländern. „Ich bin fassungslos. Das Abwehrverhalten war unterirdisch“, zeigte sich SVH-Trainer Torsten Garbe konsterniert. „Wir waren nicht in der Lage, einen Zweikampf oder einen Kopfball zu gewinnen. Dabei habe ich sechs Leute über 1,90 Meter auf dem Platz gehabt.“

In der Tat war das Defensivverhalten der Gäste indiskutabel, insbesondere bei hohen Bällen. Und da es zudem an der Werdohler Chancenverwertung anfangs kaum etwas zu bemängeln gab, war die Partie bereits nach einer halben Stunde beim 4:0-Zwischenstand entschieden.

De Lucas erste Versuche klärten Keeper Zelder (7.) und Innenverteidiger Köhler (8.) noch zur Ecke, wenig später folgte aber ein Werdohler Doppelschlag binnen 60 Sekunden. In der 12. Minute gewann Innenverteidiger Mark Winkler nach Zejnullahus Freistoßflanke das Kopfballduell gegen Bierkoch, setzte aber den Ball via Pfosten ins eigene Tor. Als nur eine Minute später der starke Maus die nächste Freistoßflanke aus acht Metern mit dem Rücken zum 2:0 ins Tor verlängerte, schickte Garbe bereits zwei Spieler zum Warmmachen. Noch bevor sie ins Spiel kamen, stand es 3:0. Wieder gab’s einen Freistoß und wieder die lange Flanke ins Zentrum, wo Semir Tuz „blank“ zum 3:0 (23.) einköpfte.

Und es ging bis zur Pause weiter vornehmlich in eine Richtung. Nur eine Minute später vergab Tuz nach De Lucas Vorarbeit aus fünf Metern den vierten Streich, ehe er der Ex-Rot-Weiße nach Kopfballvorlage von Maus doch zum 4:0 (30.) nachlegte. Intravaia vergab mit dem Pausenpfiff die letzte FSV-Chance vor dem Wechsel – natürlich per Kopf.

Und der Gast? Der war nur selten gefährlich. Direkt vor dem 4:0 hatte Völker den Ball nach Fischers Fehler an die Latte (30.) gesetzt, und nach der Pause, als die Partie an Schwung verlor, verhinderte Langenberg gegen Voß den Ehrentreffer (68.). Stattdessen stockte die FSV elf Minuten vor dem Ende auf – und zwar wieder per Kopf, diesmal durch De Luca (79.). - Von Stefan Herholz

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