Eishockey, DEL

Eröffnungsdrittel beendet schon alle Roosters-Träume

Roosters-Angreifer Julian Lautenschlager und seine Teamkameraden gingen in der Domstadt leer aus.

Köln – Nach dem Heimsieg am Freitag gegen Bremerhaven hatten sich die Iserlohn Roosters für das Westderby in Köln einiges vorgenommen. Allerdings hatten die Haie etwas dagegen und so mussten die Sauerländer bei der 1:4 (0:4, 0:0, 1:0)-Niederlage ohne Punkte nach Hause fahren.

Der Start verlief positiv für die Gäste, die gleich mal in der ersten Minute durch Grenier gefährlich vor dem Kölner Tor auftauchten. Im Anschluss konnten sich die Sauerländer auch festsetzen im Drittel der Haie, die vom forschen Beginn der Gäste überrascht schienen. Das änderte sich allerdings nach dem Führungstreffer der Hausherren, der aus dem Nichts entstand. Tiffels spielte den Puck vor das Tor der Roosters und dort hatte die Defensive Müller komplett aus den Augen verloren – 1:0 (5.)

In der Folge blieben die Kölner am Drücker, auch, weil sie zweimal in Überzahl agieren konnten und die Sauerländer nur auf das Verteidigen beschränkt waren. Dies überstanden sie allerdings unbeschadet. Der Schwung der Anfangsminuten war dennoch dahin, erst recht, als Sill den Puck hinter dem Roosterskasten erkämpfte und Jenike im zweiten Versuch überwand (15.). Jetzt waren die Roosters beeindruckt, sodass die Haie keine großen Anstrengungen unternehmen mussten, um das Ergebnis noch weiter in die Höhe zu schrauben. Oblinger (17.) und erneut Müller (18.) sorgten für das 4:0.

Wechsel sorgen für Stabilität

In der Pause wechselte Trainer O’Leary seinen Torhüter und brachte Peters für Jenike. Auch Clarke musste in der Kabine bleiben und wurde durch Samanski ersetzt. Iserlohn kam nun etwas bissiger auf das Eis und war präsenter in den Zweikämpfen. Dies führte dazu, dass die Gäste nun mehr Zeit im Drittel der Kölner verbrachten als in den ersten 20 Minuten. Bis auf eine Chance von Hoeffel, der gleich zweimal aus kurzer Distanz zum Abschluss kam, blieben die Sauerländer jedoch weitestgehend ungefährlich.

Stark präsentierten sich die Sauerländer allerdings in Unterzahl, denn selbst mit zwei Mann weniger auf dem Eis ließ das Team nur wenige Chancen zu und konnte so im Mittelabschnitt ein 0:0 halten. Aggressiv starteten die Roosters ins Schlussdrittel und brachten die Haie-Abwehr mächtig ins Schwimmen. Grenier nutzte seinen Freiraum exzellent und verkürzte auf 1:4 (44.). Fortan war es der Gast, der ordentlich Gas gab und auf den zweiten Treffer drängte.

Youngster Fischer kam zwischen den Bullypunkten zum Abschluss, aber sein Schuss verfehlte das Kölner Gehäuse knapp. Köln merkte jetzt, dass es mehr tun musste, um den Vorsprung sicher ins Ziel zu bringen. Dies gelang ihnen auch, obwohl sie in der Endphase noch eine Unterzahl überstehen mussten. Schlussendlich verloren die Roosters das Westderby im ersten Drittel, auf die Leistung der beiden anderen Abschnitte lässt sich aufbauen.

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