RTB-Cup in Essen

„Eisköniginnen“ fahren nach Berlin

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„Die Eiskönigin“ ist das Thema der neu zusammengestellten Gymnastik-Kleingruppe der DJK Eintracht.

Lüdenscheid - Ihre Premiere feierte eine neue Kleingymnastik-Gruppe der DJK Eintracht Lüdenscheid am Wochenende beim RTB-Cup des Rheinischen Turnerbundes in Essen. In der Ruhrgebietsstadt fanden in diesem Rahmen auch die Landesentscheide des Westfälischen Turnerbundes für Gymnastinnen in den Klassen K-Einzel und K-Gruppe statt. In diesem Entscheid sicherten sich die Mädchen und Jugendlichen aus Lüdenscheid den ersten Platz auf Westfalen-Ebene.

Die neu gegründete Kleingruppe setzt sich aus Lara Wengenroth, Lisa Petrikat (beide aus der Formation „Neuzeit“), Manou Marlene Wiek, Lena Weinbrecher und Acelya Cabuk (alle aus den „New-Gymta Kids 1“) zusammen. Sie hat sich in den vergangenen zwei Monaten formiert und dreimal wöchentlich trainiert, teilt die Trainerin Tina Wiek mit. Einmal die Woche unterstützten Lara Wengenroth und Yvonne Benedikt die Übungsleiterin bei ihrer Arbeit.

Als Thema wählten die Trainerin und die Sportlerinnen „Die Eiskönigin“ nach dem erfolgreichen Disney-Animationsfilm aus, als Handgerät den Ball. „Es war ein hoher finanzieller Einsatz, 270 Euro pro Gymnastin für maßgefertigte Gymnastikkleider und Bälle“, erklärt Tina Wiek. Im Vorfeld des RTB-Cups lief dann allerdings so ziemlich alles schief, was schief laufen konnte, seufzte die Trainerin: „Das war die katastrophalste Vorbereitung, die ich in meiner Sportlerkarriere je erlebt habe.“ Erste Stolpersteine waren die verschwundenen Startpässe Lara Wengenroths und Lisa Petrikats „Die neu beantragten Pässe kamen erst am Freitag an. Ebenso wurden die 2016 bestellten Kostüme erst am Donnerstag geliefert und waren mit einem falschen Rock versehen“, macht Tina Wiek deutlich, dass die Rückschläge vor dem ersten Wettkampf massiert kamen. Das Schneideratelier Aida Walijani schaffte es zwar, bis Freitagabend die Kostüme wettkampftauglich umzuarbeiten. Doch im letzten Training ging sogar noch einer der neuen, weißen Bälle kaputt. „Mit einem Fachmann wurde diskutiert, ob die anderen Bälle standhalten oder nicht. Wir haben uns entschieden, damit anzutreten in der Hoffnung, dass es klappt.“

Speziell im ersten Durchgang in Essen sollte es jedenfalls klappen: „Den Mädchen ist das gelungen, wovon jeder Sportler träumt: ein einwandfreies, fehlerloses, perfektes Programm. Daran konnte man sehen, dass sich vermehrter Einsatz doch auszahlt. Leider kam es im zweiten Durchgang zu mehreren kleinen Fehlern.“ Die DJK-Gruppe belegte Platz eins auf Westfalen-Ebene und Platz drei in der Gesamtwertung. „Die Eiskönigin“ wollen die Lüdenscheiderinnen auch beim Deutschland-Cup K-Gruppe beim Deutschen Turnfest in Berlin zeigen. Bis dahin, so Tina Wiek, soll das Stück verlängert werden, es sollen noch Schwierigkeiten und Gruppenarbeiten hinzukommen. Stichtag ist der Pfingstsonntag, dann findet der Deutschland-Cup statt. Die DJK Eintracht plant, mit insgesamt 22 Sportlern und Betreuern nach Berlin zu reisen.

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