Tischtennis

Einseitigkeit, keine Spur von Derby-Feuer

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Des Gegners Gratulation zu einer starken Leistung: Daniel Becker entzauberte den bulgarischen Abwehrer Stanislav Ivanov am vorderen Paarkreuz.

Kreisgebiet - Im Gegensatz zum Hinspiel war die Begegnung zwischen dem TTC Altena II und der TTSG Lüdenscheid nicht von großer Spannung geprägt. Welches Team gewann und wie der Sieg zustande kam, erfahren Sie hier:

Das Hinspiel war ein Krimi gewesen, dem Rückspiel aber fehlte das rechte Derby-Feuer: 9:3 gewann die TTSG Lüdenscheid am Sonntagmorgen zum Auftakt der Rückrunde in der Tischtennis-Verbandsliga beim TTC Altena II. Während die Bergstädter damit weiter sorglos auf Rang vier platziert sind, bleibt die Lage für die Burgstädter kritisch – und der Auftritt im Derby nährte vorerst nicht die Hoffnung, dass das Unternehmen Klassenerhalt für den Neuling leicht zu realisieren sein wird. 

Die Gastgeber hatten im Doppel neben Osmani Altmeister Wilfried Lieck aufgestellt, der eigentlich nach seiner Knie-Operation erst im Aufbautraining ist. Die Idee war, so Neuzugang Jochen Meißner neben Kapitän Andreas Czedzak ins dritte Doppel aufstellen zu können. Tatsächlich gewannen Meißner und Czedzak das sehr enge dritte Doppel gegen Wichary/Katzke im fünften Satz 11:8. Da allerdings führte der Gast bereits 2:0. Das glatte 3:0 von Becker/Petrovics gegen Lieck/Osmani war dabei Formsache. Dass das TTC-Spitzendoppel Ivanov/Volmert aber gegen Hejj/Klose 1:3 unterlag, das hatten die Burgstädter sich ganz anders erhofft. 

Für die TTSG lief es danach weiter wie am Schnürchen. Daniel Becker entzauberte den eigens eingeflogenen bulgarischen Abwehrer Stanislav Ivanov in vier Sätzen und verdiente sich für den variablen Auftritt ein Sonderlob von Altmeister Wilfried Lieck. Peter Petrovics hatte gegen Philipp Volmert gar keine Mühe (3:0). Als dann auch noch Martin Wichary einen Traum-Einstand in der Mitte feierte (3:1 gegen Meißner) und Tamas Hejj nach Anfangsschwierigkeiten Andreas Czedzek 3:1 bezwang, hieß es 6:1 für die TTSG. Die Partie war praktisch gelaufen. 

Milad Osmani war mit zunehmender Spieldauer gegen Felix Klose danach ebenfalls immer chancenloser (1:3). Doch beim 1:7-Zwischenstand gab es dann doch noch zwei Erfolgserlebnisse für die Gastgeber: Das erste feierte im Generationenduell Patrick Sänger gegen Arnd Katzke. Der Lüdenscheider gewann zwar den ersten Satz, hatte dann aber Schulterprobleme, was die starke Leistung des TTC-Youngster beim 3:1 aber nicht schmälern sollte. Ebenfalls mit Schulterproblemen kämpfte Peter Petrovics im Spitzeneinzel gegen Stanislav Ivanov. Der TTC-Spitzenmann kam beim 3:1-Sieg so doch zu seinem ersten Erfolgserlebnis des Tages. 

Danach aber schnürten Daniel Becker und Tamas Hejj mit ihren jeweils zweiten Einzelsiegen den Sack zu: Becker gestattete Volmert einen Satzgewinn, Hejj machte gegen Meißner beim 3:0 kurzen Prozess, so dass das Derby nach gut zweieinhalb Stunden gelaufen war. Ein Derby, das den Beteiligten nicht allzu lange in Erinnerung bleiben dürfte

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