RSV-Spiel dient dem Tabellenführer als Warnung

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Spitzenreiter Kiersper SC (links im Bild Eduard Musalf) trifft am Sonntag auf Schlusslicht VfL Klafeld-Geisweid.

Kierspe - Tabellenerster mit 25 Punkten auf der Habenseite contra Schlusslicht, das erst drei Zähler sein Eigen nennt – zumindest vordergründig trennen den Kiersper SC und den VfL Klafeld-Geisweid vor ihrem direkten Duell in der zehnten Runde der Fußball-Bezirksliga 5 am Sonntag (Anstoß 15 Uhr, Felderhof-Stadion) Welten.

Von Thomas Busch

„So eindeutig, wie es die Tabelle aussagt, ist die Konstellation aber nicht“, betont KSC-Trainer Sven Krahmer, der die „Fürsten“ trotz ihrer bislang verheerenden Bilanz nicht als klassischen Abstiegskandidaten sieht. Untermauert wird diese These durch den jüngsten Kreispokal-Auftritt der Klafelder gegen den 1. FC Kaan-Marienborn; bei seinem 2:1-Sieg hatte der Verbandsligist weitaus mehr Widerstand zu brechen als erwartet. Hinzu kommt: In der Liga gab’s für den VfL nur beim 0:5 in Drolshagen zum Saisonauftakt eine wirkliche „Klatsche“. Auch daraus leitet Krahmer ab: „Das wird kein einfaches Spiel für uns.“

Warnung genug sollte den Kierspern in diesem Zusammenhang die Partie vom vergangenen Sonntag sein: Auch beim RSV Meinerzhagen waren sie haushoher Favorit, wurden dieser Rolle bei ihrem 2:1-Erfolg aber nur partiell gerecht. Und zwar deshalb, weil es ihnen nur allzu selten gelang, die dicht gestaffelte Abwehr des Gegners auseinanderzuspielen. Höheres Tempo, größere Laufbereitschaft, mehr Spielfluss – so lauten daher nun die Vorgaben Sven Krahmers an seine Elf, zumal davon auszugehen ist, dass der VfL Klafeld-Geisweid ähnlich wie der RSV vor allem auf Torsicherung bedacht sein wird. „Wir müssen von uns aus wieder unsere beste Leistung abrufen“, gibt der KSC-Coach seinen Schützlingen mit auf den Weg.

Die personelle Konstellation des Spitzenreiters vor dem fünften Heimauftritt birgt keine Überraschungen. Wie zu Wochenbeginn prognostiziert, ist Innenverteidiger Lasse Hüttebreucker am Donnerstag wieder ins Training eingestiegen und hat die Einheit schmerzfrei absolviert, so dass einem Einsatz am Sonntag nichts im Wege steht. Während es noch keine abschließende Klarheit darüber gibt, wie lange der an der Schulter verletzte Felix Bably ausfallen wird, steht Jan Thomas wieder im Kader. Das übrigens im Gegensatz zu Thorben Struth, der wegen eingeschränkter Trainingsmöglichkeiten zumindest vorerst die 2. Mannschaft verstärkt.

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