Spitzenreiter ist bereit für die nächste Feuertaufe

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Bei Landesliga-Absteiger SV Rothemühle wollen Müjdat Aktas (rechts) und der Kiersper SC morgen an die bisher gezeigten Leistungen anknüpfen.

Kierspe - Das Duell zweier Titelkandidaten wird am Sonntag den fünften Spieltag der Fußball-Bezirksliga 5 beschließen. Auf Wunsch der Gastgeber erst um 17 Uhr – und damit zwei Stunden später als alle anderen Partien – wird im Wendener Ortsteil Rothemühle das Aufeinandertreffen zwischen Landesliga-Absteiger SV Rothemühle und dem Kiersper SC angepfiffen.

Von Thomas Busch

In den Süden des Kreises Olpe nimmt der KSC neben der Tabellenführung auch jede Menge Selbstvertrauen mit, denn davon konnte er bei seinen blitzsauberen Auftritten bei den VSV Wenden (4:0) und gegen Germania Salchendorf (7:1) reichlich tanken. „An die Leistungen der letzten beiden Sonntage wollen wir natürlich anknüpfen“, verdeutlicht Sven Krahmer, wo für ihn die Messlatte liegt, und freut sich nach eigenem Bekunden auf „die Herausforderung, die bisherigen Leistungen weiter zu bestätigen“. Diszipliniert in der Rückwärtsbewegung, zielstrebig und durchdacht im Spiel nach vorn – so will der Coach seine Mannschaft auch morgen wieder sehen. Schließlich hat diese zuletzt „genau so gespielt hat, wie ich mir das wünsche“.

Gleiches kann Rothemühles Trainer Maik Wolf in diesen Tagen von seinen Schützlingen nicht unbedingt behaupten. Nach zwei Siegen zum Start kam der ambitionierte Landesliga-Absteiger vor 14 Tagen im Heimspiel gegen Fortuna Freudenberg mit 1:6 unter die Räder und verspielte eine Woche später beim 2:2-Remis bei RW Lüdenscheid eine 2:0-Führung. Somit hat der SVR fünf Punkte weniger auf seinem Konto als die Kiersper, steht vor dem Duell mit einem der Hauptkonkurrenten um den Landesliga-Aufstieg entsprechend unter Zugzwang.

Auf der Gegenseite genießt Sven Krahmer unterdessen die in der Vergangenheit seltene Situation, in personeller Hinsicht vor der Qual der Wahl zu stehen. „Junge Spieler wie Leo Becker, Eduard Musalf und auch Damian Jäger, der leider im Moment nicht voll trainieren kann, haben einen großen Schritt nach vorn gemacht“, lobt er. Und vor diesem Hintergrund fällt es momentan nicht ins Gewicht, dass mit Andreas Kalman und Rafet Batgün zwei Stammkräfte der Vorsaison verletzt fehlen. Kurzum: Nachdem er sein kniffliges Auftaktprogramm gut hinter sich gebracht hat, scheint der KSC bereit für die nächste Feuertaufe.

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