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MSF Tornado zum vierten Mal gegen Seelze

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Von: Thomas Busch

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Patrick Licht (MSF Tornado Kierspe)
Zum vierten Mal in dieser Spielzeit haben es Patrick Licht (links) und die MSF Tornado Kierspe mit dem 1. MSC Seelze zu tun. © Wesley Baankreis

1. MSC Seelze zum Vierten: Nach bislang drei Vergleichen – zum Hinspiel in der Bundesliga kamen noch zwei Aufeinandertreffen im ADAC-Pokalwettbewerb hinzu – kreuzen die Motoballer der MSF Tornado Kierspe erneut, damit aber auch zum letzten Mal in dieser Saison die Klinge mit den Niedersachsen.

Kierspe – Letztere sind am Samstag (16.30 Uhr, Motoballstadion In der Helle) nicht nur aufgrund der ersten drei Duelle in dieser Spielzeit, die allesamt deutlich an die Seelzer gingen (15:6, 15:1, 20:3), favorisiert. Mit sieben Siegen in sieben Begegnungen steuert der 1. MSC nämlich bislang unangefochten der Titelverteidigung in der Bundesliga Nord entgegen. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Mannschaft mit der torhungrigsten Offensive und der stabilsten Abwehr beim Rangfünften in Kierspe stolpert, ist daher äußerst gering. Was freilich nicht heißt, dass die Tornados nicht alles daran setzen werden, ein annehmbares Resultat zu erzielen.

Eine etwa 30-stündige Tour hat am Samstag derweil der MBC Kierspe vor der Brust: Morgens um 2 Uhr geht es für den Tross aus der Volmestadt im Reisebus nach Vorpommern. Zwar beginnt das Auswärtsspiel der Bundesligamannschaft beim MSC Jarmen erst um 19 Uhr, doch diese teilt sich das Beförderungsmittel mit der MBC-Jugend. Und letztere muss schon früher in Jarmen sein, weil im Vorfeld des Senioren-Duells gleich zwei Partien zwischen den Nachwuchsmannschaften beider Vereine anstehen – neben dem offiziellen Rückspiel auch der im April ausgefallene erste Vergleich. Gegen 8 Uhr am Sonntagmorgen dürften die Kiersper dann wieder in der Heimat ankommen.

„Wir fahren mit der Gewissheit dorthin, dass wir auch in Jarmen Außenseiter sind – so realistisch muss man einfach sein“, sagt Sportleiter Carsten Lembcke, der vor Wochenfrist beim Pokal-Aus in Budel zwar fünf Tore seiner Schützlinge sah, aber angesichts von elf Gegentreffern zugleich keine Defensivleistung, die für das anstehende Spiel auf dem Jarmener Asphaltplatz sonderliche Hoffnung auf eine Überraschung schürt.

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