Tornados fahren optimistisch nach Vorpommern

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Mit einem Sieg in Jarmen möchten die MSF Tornado Kierspe am Sonntag erneut den Nord-Titel „eintüten“. Unser Bild aus dem Hinspiel zeigt Pascal Loskand (rechts) im Duell mit dem Jarmener André Ickert.

Kierspe -  Auf gleich zwei Hochzeiten tanzen an diesem Wochenende die Motoballer der MSF Tornado Kierspe – einerseits beim am Samstag um 11 Uhr im heimischen Motodrom beginnenden zweitägigen Turnier um den Volksbank-Cup, andererseits am Sonntag im Spiel beim Titelkonkurrenten MSC Jarmen (Beginn 15 Uhr).

Von Marcus Kleinhofer

Um welche der „Bräute“ sich der Nord-Meister mehr bemühen wird, ist für Trainer Daniel Sachs keine Frage: „Wir wollen an beiden Orten so erfolgreich wie möglich abschneiden, aber auf den Titel haben wir das ganze Jahr hingearbeitet, und von daher legen wir unsere volle Konzentration auf das Spiel in Jarmen“.

Allerdings stellt Sachs für die sonntäglichen Endspiele der „Tornado Open“ einen Teil seines Teams ab und wird sich mit fünf Feldspielern auf den 700 Kilometer langen Weg nach Mecklenburg-Vorpommern machen. Was die Position zwischen den Pfosten angeht, so vermeidet der Coach jegliches Risiko und bietet Oliver Potthoff und Heiko Laubner auf. „Ein guter Torwart kann bereits die halbe Miete sein. Deshalb nehmen wir unsere zwei besten mit nach Jarmen“, untermauert Tornado-Pressesprecher Sebastian Schmiedel.

Auf dem Feld sollen die Routiniers Oliver Sinn und Pascal Loskand sowie Neuzugang Candy Häfner und Moritz Cordt das Spiel machen. Als weitere Option steht mit dem ehemaligen Kapitän Marcel Meier ein weiterer gestandener Spieler bereit, weshalb das anfängliche Zähneknirschen über die Terminansetzung längst einem optimistischen Tatendrang gewichen ist. „Es herrscht natürlich Spannung vor dem Gipfeltreffen – aber auch eine spürbare Vorfreude“, berichtet Sebastian Schmiedel über die Gefühlslage der „Roten“, „wir fiebern der Entscheidung entgegen.“

Dass diese zu Gunsten der Kiersper fallen wird, daran hat auch Daniel Sachs keinen Zweifel. Wenngleich er sich der Schwere der Aufgabe bewusst sei, sieht er in seinem Team keinen Schwachpunkt, der ihn vor dem MSC Jarmen fürchten lässt. „Wir fahren nach Jarmen, um uns dort den Titel zu holen“, lautet seine Zielsetzung, die die Kiersper mit einem Auswärtserfolg erfüllen können. Bei einer Punkteteilung hätte es das Sachs-Team im letzten Spiel beim MSC Kobra Malchin selbst in der Hand, den Titel zu verteidigen. Im Falle einer Niederlage in Jarmen müssten die Kiersper jedoch auf die Heimstärke des Tabellendritten MSC Pattensen hoffen, der am letzten Spieltag noch die Jarmener empfängt.

Auf solche Rechenexempel möchte sich der amtierende Titelträger jedoch nicht einlassen. Denn für Pressesprecher Schmiedel ist eine Meisterschaft umso schöner, „wenn man auch beim direkten Konkurrenten gewinnt“. Übrigens: Der Stadionsprecher wird die Zuschauer bei den Endspielen der „Tornado Open“ am Sonntag über die aktuellen Ereignisse in Jarmen auf dem Laufenden halten.

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