Derbykontrahenten voller Vorfreude

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Philipp Stumpf wird das Derby im KSC-Dress verletzungsbedingt nicht bestreiten

Lüdenscheid/Kierspe - Der Respekt voreinander ist ebenso da wie alte Verbundenheit, wenn sich Kiersper SC und Rot-Weiß Lüdenscheid am Sonntag (15 Uhr, Naturrasen am Felderhof) im prestigeträchtigen Nachbarschaftsderby gegenüberstehen.

Kein Wunder, wirkte doch KSC-Trainer Sven Krahmer als Spieler und Trainer insgesamt neun Jahre am Nattenberg und kennt seinen Gegenüber Robert Krumbholz ebenfalls noch aus gemeinsamen Rot-Weiß-Jahren.

Der KSC freut sich auf das Duell, weil Krahmer sich gegen einen „offensivstarken Gegner, der nach vorne spielt“, zielgerichtet schon auf das Spitzenspiel am darauffolgenden Sonntag in Attendorn vorbereiten kann.

Der KSC spielt um seine letzten Chancen, die Hansestädter noch abfangen zu können. Voraussetzung sind sechs Punkte aus den beiden kommenden Partien. Deshalb sieht RWL-Trainer Robert Krumbholz die Hausherren auch in der Favoritenrolle und genießt die Ausgangslage: „Wir müssen einmal nichts holen, wollen es aber unbedingt.“

Mit gut gefüllter Personaldecke – es fehlen lediglich Urlauber Sommer und der langzeitverletzte Carbotta – möchte RWL trotz Kiersper Vorteils durch den Naturrasen am Felderhof punkten und schöpft Hoffnungen aus den beiden vergangenen Partien, in denen die Kreisstädter großes Stehvermögen bewiesen. Im Hinspiel machten sie einen 1:3-Rückstand wett und holten noch ein 3:3. Im Rückspiel der Vorsaison siegten sie gar mit 5:4 nach einem 1:4-Rückstand am Felderhof. Für Krahmer Indizien für ein weiteres Spiel mit offenem Visier: „Ich denke, dass sich die Zuschauer auf eine torreiche Begegnung freuen können“, blickt er auf das Prestigeduell voraus, in dem er auf die verletzten Stumpf – Außenbandriss in Drolshagen – und Fernholz sowie den Ex-Lüdenscheider Strongface (derzeit in Nigeria) verzichten muss.

Krumbholz möchte auf keinen Fall mit leeren Händen in die Bergstadt zurückkehren, hat als Zielvorgabe der Mannschaft „zumindest eine Punkteteilung“ verordnet, die dazu gegenüber dem Stadtderby gegen den SCL aber gewaltig zulegen muss. - von Jörg Hellwig

RWL: Brackmann, Reich – Sattler, Katsaros, Polo, Besirlioglu, Scheerer, Rizzi, Schönrath, Platt, Urbas, Tuz, Vassos, Albrecht, Alaouie, Öztürk

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