Fußball

Der Torjäger kommt ins Rollen

Jubel beim VfB Altena
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Kevin de Wall (links) und seine VfB-Teamkollegen hatten am Sonntag gut lachen.

„Ich fand meine Leistung auch ganz okay“, lacht Kevin de Wall. Der 32-jährige Angreifer des VfB Altena machte am Sonntag beim 7:2-Pokalsieg des A-Kreisligisten gegen den schwachen Landesligisten FSV Werdohl sein bestes Spiel seit seinem Wechsel zu den Burgstädtern und krönte seine Topleistung mit einem Dreierpack. Ja, die Leistung des Stürmers war ganz okay...

Altena - Nach neun Jahren beim SSV Küntrop, mit dem er in dieser Zeit aus der B-Liga ins Arnsberger Kreisoberhaus aufgestiegen war, hatte Kevin de Wall im vergangenen Jahr die Vereinsfarben gewechselt. Blau-weiß statt rot-weiß. „Ich hatte eine sehr schöne Zeit in Küntrop. Der Wechsel zum VfB war aber die richtige Entscheidung. Ich fühle mich hier wohl. Sehr wohl sogar“, betont der Familienvater.

Torjäger, das war Kevin de Wall in seiner bisherigen Laufbahn nicht immer gewesen. „Ich habe früher oft auf der Sechs gespielt, bin erst in Küntrop zum Stürmer geworden“, sagt der 32-Jährige, für den die Position ganz vorne genau die richtige ist. „Ich liebe es, Tore zu schießen“, betont de Wall, der zwar in Affeln lebt, aber noch nie für den SV Affeln gespielt hat. „Die sind sehr begeistert von mir“, lacht der 32-Jährige, der in der Jugend des TuS Neuenrade groß geworden ist und über die weiteren Stationen RW Mellen und SSV Küntrop schließlich beim VfB am Pragpaul gelandet ist.

Mit dieser Mannschaft möchte ich einfach oben angreifen. Die Qualität haben wir.

Kevin de Wall

„Wir haben eine junge und dynamische Mannschaft, die zudem sehr ehrgeizig ist. Es macht einfach Bock, mit diesen Jungs zu spielen“, meint Kevin de Wall, der trotz aller Probleme, die die Corona-Pandemie dem Amateursport im zurückliegenden Jahr bereitete, richtig angekommen ist beim VfB. Sein Team hält der 32-Jährige inzwischen für so stark und gefestigt, dass die Burgstädter in der neuen Saison eine richtig gute Rolle spielen können im Kreisoberhaus. „Mit dieser Mannschaft möchte ich einfach oben angreifen. Die Qualität haben wir“, so de Wall.

Im Pokalspiel gegen die FSV passte bei den Blau-Weißen schon sehr viel, vor allem schaltete der A-Ligist trotz deutlicher Führung nicht zurück, sondern hielt das Tempo lange hoch und erfreute die Zuschauer mit einigen überaus sehenswerten Spielzügen. Einen der Angriffe vollendete Kevin de Wall kurz nach der Pause absolut sehenswert zum 4:0. Nach einer Flanke von Urbas legte sich der Angreifer die Kugel mit dem Rücken zum Tor selbst in den Lauf, drehte sich um die eigene Achse und wuchtete das Spielgerät dann mit dem zweiten Kontakt unhaltbar in die Maschen.

Im ersten Durchgang hatte de Wall seinen ersten Treffer vom Elfmeterpunkt erzielt, obwohl Fabian Steiner eigentlich der Mann für die Strafstöße ist. „’Steini’ ist zu mir gekommen und hat gesagt: ‘Wenn du dich gut fühlst, dann schieß du ihn.’ Das fand ich überragend von ihm“, berichtet der 32-Jährige, der auf eine erfolgreiche Saison mit dem VfB setzt und sich auch ein persönliches Tor-Ziel gesteckt hat: „Ich möchte in der neuen Saison über die 20er-Marke kommen.“ Und im Kreispokal soll die Reise auch gerne weitergehen. Am Sonntag gastiert Bezirksligist TuS Ennepe im Reineckestadion. Kevin de Wall freut sich drauf...

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