Fußball-Landesliga

Ein Geben und Nehmen zum Abschied

+
Redouane El Alami (links) und die FSV Werdohl beendeten die Serie mit einem verdienten 3:0-Sieg gegen TuS Erndtebrück II.

Werdohl - Bilderbuchwetter, Heimspiel auf Naturrasen, gute Stimmung und ein überzeugender 3:0 (1:0)-Erfolg gegen die Reserve des TuS Erndtebrück: Es war ein gelungener Kehraus für die Landesliga-Kicker der FSV Werdohl, die die Serie auf einem beachtlichen vierten Rang beendeten.

Das Saisonfinale, es stand bei der FSV am Samstag im Zeichen des Abschieds. Vor Anpfiff wurden Lukas Kessler, Rejhan Zekovic, Faruk Cakmak, Dennis Rattelsberger und Philip Fischer vom Vorsitzenden Thomas Dinter und Sportchef Alexander offiziell verabschiedet, erhielten Blumen, Gerstensaft im Fünf-Liter-Partyfässchen, ernteten zudem dankende Worte für erfolgreiche Jahre am Riesei und einen aufrichtigen Applaus von den Rängen.

Den hätte sich das scheidende Quintett auch 90 Spielminuten später verdient gehabt – denn die Abgänge verabschiedeten sich mit einer starken Vorstellung. Mit Ausnahme von Dennis Rattelsberger, der in Minute 62 einen Kopfball nur wenige Zentimer neben den Erndtebrücker Kasten setzte, waren die scheidenden Akteure an allen Toren direkt beteiligt. Die 1:0-Führung, die Lukas Kessler nach Zuspiel von Sturmpartner Mehmet-Ali Bektas besorgte, leitete Philip Fischer auf dem linken Flügel ein (12.). Treffer Nummer zwei ging auf das Konto von Rejhan Zekovic, der nach einem Zuckerpass von Faruk Cakmak den Hammer auspackte und die Kugel im Sprint in die Maschen hämmerte (63.). Zu diesem Zeitpunkt stand bereits Nzala Kanda Ngyombo und damit ein Feldspieler im Kasten der Gäste.

TuS-Keeper Röcher nämlich musste verletzungsbedingt zur Pause ausgewechselt werden, und weil ein „Back up“ fehlte, stellte sich Ngyombo, der im ersten Durchgang die einzige nennenswerte Torchance der Wittgensteiner besaß (15.), zwischen die Pfosten.

Für das 3:0 der FSV, die insbesondere im zweiten Durchgang das Geschehen dominierte, flüssig kombinierte und allein in der letzten Viertelstunde noch drei Hochkaräter versiebte, zeichnete Faruk Cakmak nach Kessler-Vorarbeit verantwortlich (77.). Es war ein Ausstand, wie er aus Werdohler Sicht besser hätte kaum sein können – auch wenn Dennis Rattelsberger sein Abschiedstor versagt blieb.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.