Fußball-Kreisliga A

Kerefidis bleibt und will mit dem TuS Linscheid in die Bezirksliga

zwei Fußballer bejubeln ein Tor
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Daniel Schwenck (links) und David Kerefidis (rechts) wollen auch in der Saison 21/22 Tore des TuS Linscheid bejubeln.

Die Kreisliga-A-Fußballer des TuS Linscheid-Heedfeld sind in den Planungen deutlich weiter: Fast der komplette Kader und auch Spielertrainer David Kerefidis bleiben im Höhengebiet - und wollen hoch hinaus. Dafür gibt es den ersten Neuzugang.

Schalksmühle – Es war in den vergangenen Wochen ein wenig ruhig geworden um die Kreisliga-A-Fußballer des TuS Linscheid-Heedfeld. Während die Nachbarn munter vor sich hin planten, hielt man sich im Höhengebiet bedeckt. Der VfB Altena stellte Dennis Schneider vom TuS Linscheid-Heedfeld als Neuzugang zu. Aber sonst war es ruhig.

Die Ruhe ist vorbei. „Bis auf Gian-Zucci Reinert haben alle Spieler des Kaders zugesagt“, stellte Spielertrainer David Kerefidis am Samstag fest, „Gian-Zucci will sich auf sein Engagement beim American Football konzentrieren. Wenn daneben Zeit bleibt, wird er noch ein bisschen für den SC Lüdenscheid II spielen, also zu seinem Heimatverein zurückkehren. Aber ansonsten bleiben bei uns alle Mann dabei.“

Auch der Trainer? „Ja“, sagt Kerefidis, der auch andere Angebote geprüft hatte, unter anderem eines des Landesliga-Schlusslichtes FSV Werdohl.

Kerefidis bleibt und will mit dem TuS Linscheid in die Bezirksliga

Doch Kerefidis hat sich für die Kicker aus dem Höhengebiet entschieden. „Das ist für mich eine Herzensangelegenheit“, sagt der Ex-Verbandsliga-Spieler, dem eine Übereinkunft über Ambitionen für die Linscheider Fußball-Zukunft das Bleiben zusätzlich schmackhaft gemacht hat. „Der Verein hat grünes Licht gegeben, auch in der Bezirksliga angreifen zu wollen“, sagt Kerefidis, der schon vor der noch laufenden bzw. noch nicht abgebrochenen Saison kein Hehl daraus gemacht hatte, dass für ihn die Kreisliga A mit dem TuS nicht das Ende der Fahnenstange sein sollte.

Ambitionen, die der erste Neuzugang fürs neue Jahr unterstreichen soll: Vom Landesligisten FSV Werdohl wechselt Ali Ozan ins Höhengebiet. Das überrascht, denn Ozan hatte beim Sander-Team eigentlich bereits zugesagt. „Aber die Werdohler haben ihn mit einigen Dingen immer wieder vertröstet – so hat er sich entschieden, zu uns zu kommen“, sagt Kerefidis und freut sich über den noch jungen, aber schon höherklassig sehr erfahrenen Sechser, der vor seiner Zeit am Riesei sein ersten Seniorenjahr für Rot-Weiß Lüdenscheid in der Bezirksliga spielte und sich dabei schon viele Spielanteile erkämpfte.

Mit Ozan und der Zusagenflut ist die Planung noch nicht am Ende. „Zwei, drei Hochkaräter werden als Zugänge noch dazukommen“, sagt David Kerefidis. Und er ergänzt: „Und wenn das alles so klappt, wie ich es mir vorstelle, dann gibt es nur ein Ziel: den Bezirksliga-Aufstieg. Etwas anderes kommt dann nicht in Frage!“

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