Eishockey, DEL

Kein Tor, keine Punkte: Roosters gehen gegen Straubing leer aus

Eishockey-VErsammlung vor dem Tor
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Vor dem Roosters-Tor brannte es gegen Straubing zu oft: Die Gastgeber mussten den Tigers aus Bayern am Ende die Punkte mitgeben auf die Heimreise. Nicht einmal ein Tor gelang dem Tapper-Team am Freitagabend.

Nicht einmal ein Tor wollte den Iserlohn Roosters am Freitagabend im Heimspiel gegen die Straubing Tigers gelingen. Gegen die Gäste aus Bayern blieben die Sauerländer am Ende reichlich ratlos zurück.

Iserlohn – Das war von vorne bis hinten nicht der Tag der Iserlohn Roosters. Am Freitagabend verlor das Team aus der Waldstadt nach einer der schwächsten Leistungen in dieser Saison 0:5 (0:1, 0:0, 0:4) gegen die Straubing Tigers.

Wie schon gegen Nürnberg einen Tag zuvor kamen die Sauerländer nur schwer in die Partie. Grund dafür war erneut ein früher Rückstand. Gut zwei Minuten waren erst absolviert, als die Straubinger einen schnellen Konter fuhren, die Roosters zweimal die Chance nicht nutzten, diesen zu unterbinden, sodass Brandt den freistehenden Mouillierat bediente und dieser den Puck zur Gästeführung einschob (3.).

Ärgerlich, weil kurz zuvor Steve Whitney mit einem herausragenden Solo aus dem eigenen Drittel den ersten Treffer der Iserlohner hätte erzielen können. In der Folge plätscherte die Parties ein wenig dahin.

Kein Tor, keine Punkte: Roosters gehen gegen Straubing leer aus

Nur eine Doppelchance von William und auf der anderen Seite Bailey sorgten für ein wenig Aufregung (12.). Gefährlich wurde es dann noch einmal, als T.J. Mulock von der rechten Außenseite den Pfosten traf (17.). Insgesamt war es aber ein schwaches Drittel der Hausherren, die zu langsam und zudem viel zu undiszipliniert agiert hatten.

Wer auf Besserung im zweiten Drittel gehofft hatte, der wurde enttäuscht. Es fehlte weiter an Struktur im Spiel beider Mannschafften, sodass es nicht zu mehr reichte als ein wenig Stückwerk. Wenn es einmal gefährlich wurde, dann auf Seiten der Sauerländer, bei denen so gut wie kein Aufbau zustande kam und darüber hinaus noch Scheibenverluste zu Kontermöglichkeiten der Gäste führten. Mulock scheiterte allerdings an Jenike (26.).

Besonders deutlich wurde das mangelhafte Passspiel in eigener Überzahl. Statt auf den Ausgleich zu drängen, mussten die Sauerländer froh sein, dass Mulock und Laganière ihre guten Chancen nicht nutzten (31.). Zum Abschluss kam dann noch einmal Daschner vor Jenike frei zum Abschluss, schoss den Puck aber über das Tor (37.).

Im letzten Drittel brechen alle Dämme

Im letzten Drittel brachen dann alle Dämme in der Hintermannschaft der Sauerländer. Zunächst sorgte Williams mit einem Schlagschuss in Überzahl für das 0:2 (47.). Dann hatten Laganière, und Tropp mit seinem Schuss an die Latte die Möglichkeit zu erhöhen, was im Anschluss allerdings Marcel Brandt gelingen sollte (49.). Bei den Iserlohnern lief weiterhin nichts zusammen. So hatten die Gäste wenig Mühe, das Ergebnis noch höher zu schrauben.

Laganière wurde vor dem Tor völlig frei gelassen. Der Stürmer bedankte sich mit dem Treffer zum 4:0 (57.) für die Tiger. Zu diesem Zeitpunkt war die Partie längst entschieden, doch die Straubinger hatten noch Hunger auf mehr. Andreas Eder setzte mit seinem Schuss zum 5:0 den Schlusspunkt in einer Partie, die die Sauerländer schnellstmöglich vergessen sollten.

Am Sonntag sind die Roosters ab 19.30 Uhr bei den Augsburger Panthern zu Gast, die nach dem freitäglichen 1:4 gegen die Grizzlys Wolfsburg auf Rang sechs in der Südgruppe liegen. An das Hinspiel haben die Sauerländer schlechte Erinnerungen: Erst kassierten sie 24 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit das Gegentor zum 3:3, um dann nach Penaltyschießen sogar noch 3:4 zu verlieren.

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