Handball

Kein Abbruch: HV Westfalen wartet die weitere Entwicklung ab

Portrait Verbandspräsident
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Willi Barnhusen hofft darauf, dass in der Saison 20/21 im HV Westfalen vielleicht doch noch etwas geht.

Im Handball-Verband Westfalen hat man die Hoffnung noch nicht aufgegeben, vielleicht zumindest noch einen Aufsteiger zur 3. Liga zu ermitteln. Die Saison ist noch nicht abgebrochen.

Kreisgebiet – Die Sporthallen geschlossen, kein Ende der Corona-Pandemie in Sicht. Doch der Handball-Verband Westfalen (HBV) will die Saison derzeit noch nicht offiziell absagen. Das war das Ergebnis einer erweiterten Präsidiumssitzung, die per Videokonferenz stattfand.

„Wir haben uns gemeinsam dazu entschieden, erst einmal noch die weitere Entwicklung abzuwarten“, bestätigte der HBV-PräsidentWilhelm Barnhusen aus Unna. Die für den Mai und Juni geplanten Aufstiegsrunden oder freiwilligen Pokalrunden, für die sich die Vereine bereits vor Wochen anmelden konnten, haben zumindest auf dem Papier weiter Bestand.

Inzwischen haben in jüngster Vergangenheit aber bereits einige Vereine auf Verbandsebene die Meinung geäußert, angesichts der ungewissen Situation lieber ganz auf diese Spiele verzichten zu wollen. „Seit dem ersten Beschluss sind ja bereits einige Wochen vergangen“, betonte der WHV-Präsident. Deswegen will der Verband, so Barnhusen, in den nächsten Tagen noch einmal bei den Klubs anfragen, wie die allgemeine Tendenz aussieht, danach eventuell neu beraten.

Kein Abbruch: HV Westfalen wartet die weitere Entwicklung ab

„Terminlichen Druck haben wir aktuell nicht“, erklärt Barnhusen. „Lediglich was den Aufstieg von der Oberliga in die 3. Liga angeht, müssen gewisse Meldefristen eingehalten werden“, so der Vorsitzende. Aber auch die könnten weiter nach hinten verschoben werden bis zum ersten Juli-Wochenende vor dem Beginn der Sommerferien. Auf jeden Fall möchte der HV Westfalen, wenn es denn möglich sein sollte, nicht darauf verzichten, eine Mannschaft der 3. Liga zuzuführen. Vor allem in Loxten und Altenhagen hat man das Unternehmen Aufstieg sehr ambitioniert betrieben.

Bereits vor Wochen wurde entschieden, dass es in allen Klassen keine Absteiger geben wird. Dennoch wird das auf freiwilliger Basis möglich sein. „Wer für die kommende Saison keine entsprechend starke Mannschaft stellen kann, der kann sich auch eine Klasse tiefer einordnen lassen“, bestätigte Barnhusen den Beschluss, den das erweiterte Präsidium am Mittwochabend gefasst hat. Das könnte der Fall sein, wenn sich auf Grund der langen Pause viele Aktive aus einem Team abmelden würden.

Kaderlehrgänge für alle Altersklassen geplant

Wie Barnhusen weiter versicherte, soll nach den Osterferien auch die Spieler der Nachwuchs-Leistungsklassen beschäftigt und gefördert werden. Für diese Talente will der Verband in allen Altersklassen entsprechende Kaderlehrgänge anbieten. „Die werden alle unter größten Sicherheitsvorkehrungen nach der aktuellen Corona-Schutzverordnung stattfinden, sofern das möglich ist“, beteuerte Barnhusen.

Der Tenor der Sitzung: Bei den Vereinen ist das Interesse durchaus noch vorhanden. Allerdings erwarten diese auch eine ansprechende Vorbereitungszeit.

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