Nicht beste Voraussetzungen für SGKM-Handballerinnen

Jill Hoffmann und ihre Teamkolleginnen von der SGKM fahren ersatzgeschwächt nach Witten. -  Foto: Kleinhofer

Kierspe - Nach der Niederlage gegen die HSG Lüdenscheid und vor den noch drei ausstehenden Spieltagen wird die Lage für Frauen-Landesligist SG Kierspe-Meinerzhagen immer bedrohlicher.

Von Marcus Kleinhofer

Bei der am Samstag anstehenden Aufgabe beim Tabellenvierten, TuS Bommern (Samstag, 17.30 Uhr), ist nicht unbedingt von einer Verbesserung der Lage auszugehen. Zumal in der Kaschube-Sieben gleich mehrere Spielerinnen gesundheitlich auszufallen drohen. Auch deshalb wäre der Trainer wohl schon mit einem Punktgewinn sehr zufrieden.

Im Wittener Stadtteil fehlen den Gästen mit Sicherheit Stephanie Kowitz, Andrea Derksen und Katrin Hintemann. Auch der Einsatz von Kristina Semeraro ist unwahrscheinlich, sodass Ralf Kaschube erneut auf seine Aushilfe Melina Semeraro setzt. „Wir müssen sehen, wer überhaupt auflaufen kann“, sagte er mit Blick auf eine aktuelle Grippewelle.

„Wir müssen in erster Linie unsere Angriffe besser vorbereiten und nicht so frühzeitig wie gegen Lüdenscheid den Abschluss suchen. Ich will die 100-prozentigen Chancen sehen“, lautet der Appell Kaschubes an seine Spielerinnen. Ein weiterer Erfolgsfaktor soll die Torgefahr von allen Positionen sein, für die das Zusammenspiel mit den Außen- und Kreispositionen verbessert werden muss.

Mit Bommern erwartet die Volmestädterinnen ein Team, bei dem es im Saisonverlauf stetig schwankende Leistungen zu beobachten gab, weshalb die Aufgabe für den Fusions-Club nicht völlig aussichtslos erscheint. Kaschube: „Für uns zählt jeder Punkt, insbesondere die nicht einkalkulierten.“ Ansonsten droht am letzten Spieltag der Showdown, bei dem man auf günstige Ergebnisse der Konkurrenten angewiesen sein könnte. Keine schöne Vorstellung.

SGKM-Frauen: Gauglitz, Schuster – Ley, M. Semeraro (?), K. Semeraro (?), Lingnau, Hoffmann, Kewitsch, Hecker, Ruggaber

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