In Halver geht's „rund ums Rathaus“

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Zweieinhalb Tage lang dreht sich in Halver alles um den Kartsport. Am Freitag geht’s mit dem Freien Training los.

Halver - Der Countdown läuft. Um 18 Uhr fällt am Freitag mit dem ersten Freien Training der Gruppe A der Startschuss für die vierte Auflage des Kartrennens „Rund ums Rathaus“. Zweieinhalb Tage wird sich in Halvers Mitte alles um den Kartsport drehen, wenn 39 Teams um den Gesamtsieg kämpfen.

Von Wesley Baankreis

Dass das Erreichen des ersten Platzes in der Endabrechnung noch einmal ein ganzes Stück schwerer werden dürfte als im Vorjahr, als sich das Team „Rossbach-Sonnehol“ aus Lüdenscheid den Sieg sicherte, steht dabei eigentlich außer Frage. „Die Qualität der Teilnehmer ist in diesem Jahr noch einmal deutlich gestiegen. Mittlerweile haben wir mit die besten Kartfahrer aus Deutschland bei unserem Rennen am Start, was viel Spannung verspricht“, erklärt Mitorganisator Dietmar Sorge.

Neben den bekannten Teilnehmern im relativ großen Favoritenkreis zählen auch einige Neulinge beim Rennen rund um das Halveraner Rathaus direkt mit zum Kreis der Titelaspiranten. Dazu gehört neben dem „Team Korbach“ und den „Hod Rods by Isyko“ auch die „Scuderia Novo Rosso“, die extra aus Berlin nach Halver kommt. Ebenfalls Chancen auf einen der vorderen Plätze ausrechnen kann sich das noch junge Kartteam der „Ghostbusters“, die in Halver ein Heimspiel haben.

Angesichts dieser Fülle an starken Teilnehmern erwartet die Zuschauer nicht nur ein spannender Kampf um die jeweiligen Siege in den Gruppen. Auch am Ende des Feldes ist Spannung garantiert, da möglichst keines der Teams einen der letzten drei Plätze belegen möchte, um den damit verbundenen Abstieg in die Gruppe B zu vermeiden.

Doch von Freitag bis Sonntag stehen nicht nur die Topfahrer und der Kampf um den Gesamtsieg im Mittelpunkt. Wie in den Jahren zuvor setzen die Organisatoren auch diesmal wieder auf eine Mischung aus hochklassigem Leistungssport und Teams, deren Fahrer vorrangig den Spaß am Kartfahren ausleben. „Uns war und ist sehr wichtig, dass die Mischung stimmt und auch möglichst viele heimische Fahrer dabei sind. Wir sind davon überzeugt, dass auch durch einige der neuen Teams wie ‚Transporte Kühn‘ oder ‚stopIT‘ wieder viele Fahrer dabei sind, die die fast alle Zuschauer kennen“, so Sorge.

Am Modus von „Rund ums Rathaus“ wird sich im Vergleich zu den Vorjahren nichts ändern. Die 39 Teams gehen unterteilt in drei Gruppen in je sechs Wertungsläufen an den Start. Zwischen den Gruppen findet zudem wieder ein Wechsel der jeweils drei Erst- und Letzplatzierten statt. Wie genau der Streckenverlauf von der Thomasstraße über den Parkplatz am Rathaus/DRK und die Mittelstraße ab heute aussehen wird, ist indes noch nicht ganz klar. „Wir werden versuchen, uns bestmöglich an die Gegebenheiten anpassen, um die Karts etwas mehr zu schonen“, sagt Sorge, der auf nicht allzu hohe Temperaturen hofft, mit Blick auf das „Infield“ auf dem DRK-Vorplatz.

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