Kartsport

Angriffslustiges Fusionsteam

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Dario Raschat ist der Chefschrauber und einer der  Fahrer des Fusionsteams.

Kreisgebiet – „Talentfrei Racing“ aus Plettenberg und „GhostBusters“ aus Halver machen in der GTC (Deutsche Kart-Langstreckenmeisterschaft) künftig gemeinsame Sache. Sie bestreiten die im April beginnende Saison mit der Startnummer 21 als „Talentfrei Racing feat. GhostBusters“.

Die Fusion ist logische Folge der anhaltenden Entwicklung in der Rennserie: „Die Leistungsdichte ist enorm groß geworden. Anforderungen an Fahrer, Boxencrew und Technik steigen. Man kann sich kein Rennen mehr leisten, bei dem es überhaupt nicht läuft. Volle Konzentration ist angesagt“, beschreibt Chefschrauber und Fahrer Dario Raschat die gewachsenen Anforderungen und glaubt, dass der Druck immer größer wird.

Logistisch sinnvoller Schritt

Während „Talentfrei Racing“ fahrerisch extrem stark aufgestellt war, schwächelte es in der Organisation: „Keiner konnte sich voll auf das Fahren konzentrieren, musste auch andere Aufgaben übernehmen“, resümiert Teamchef der Talentfrei-Gruppe, David Fernandez. Anders, aber nicht unbedingt besser, die Situation bei den „GhostBusters“: Die hatten zwar mit Dietmar Sorge immer den festen Mann an der Boxenmauer und auch einen Koch, doch fahrerisch war man nicht breit genug aufgestellt. „Der Zusammenschluss beider Teams ist also die Konzentration der jeweiligen Teamstärken. Das führt zu einer wesentlich effizienteren Arbeitsweise und wird auch kurzfristig zu Erfolgen führen. Dass beide Teams geografisch nur wenige Kilometer auseinander liegen und sich auch in der Vorbereitung ergänzen können, spielt der Fusion weiter in die Karten“, zeigt Teamchef Dietmar Sorge die Vorteile auf.

Und tatsächlich spürt das neue Team schon erste positive Effekte. Die Aufgaben sind besser verteilt, schaffen zusätzliche Kapazitäten. Fahrer Sascha Ziefle bestätigt: „Auch wenn es immer unser Konzept war, alles aus einer Hand zu machen, wird die neue Konstellation zu jeder Zeit helfen. Immerhin ist es für uns alle auch nur Breitensport, und wir gehen noch einem Beruf nach.“

Piotr Klimek, der sich im Team stark um die Sponsorenansprachen kümmert, ergänzt: „Beide Teams geben ihr Konzept ja nicht auf. Es wird weiterhin dabei bleiben, dass man sich keine professionellen Fahrer oder Schrauber einkauft. Personelle Veränderungen bleiben nicht aus, aber es gibt kein Budget für Profis, und dabei wird es auch bleiben“. Die Früchte der Fusion erwartet das Team zwar schon früh in der Saison, aber man sieht sich in der GTC weiterhin eher in der Verfolgerrolle. Das Potenzial sei enorm, so Raschat, und die Fusion biete Chancen, aber keine Garantien. Ohnehin wisse man den tatsächlichen Leistungsstand sowieso erst frühestens nach dem ersten Saisonrennen Ende April.

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