Meyer und Faroß im Sparring mit dem Nationalteam

Bereitet sich auf die World Masters Games vor: Michael Meyer.

Lüdenscheid - „Es wird ein Riesen-Event, total genial. In ganz Turin brennt dann der Baum.“ Michael Meyer freut sich auf die World Masters Games, in denen der Trainer von Olympic Taekwondo Lüdenscheid wieder einmal selbst auf die Kampfmatte steigen wird.

Bei den World Masters Games sind die Wettkämpfe im Taekwondo ab dem 8. August für Altersklassen ab 35 Jahren ausgeschrieben – entsprechend viele „alte Bekannte“ wollen die beiden Bergstädter Teilnehmer Meyer und Mario Faroß treffen. Leichte Sorgen macht sich Michael Meyer aber noch wegen seiner Gesundheit.

Vor fünf Wochen hat er sich einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zugezogen, meint der Lüdenscheider, der ebenso wie Faroß in der norditalienischen Stadt in der Klasse über 80 kg antritt – bei den World Masters Games gelten die olympischen Gewichtsklassen. Allerdings ist ein Aufeinandertreffen der beiden Sauerländer ausgeschlossen, da Meyer in der Altersklasse über 45 Jahren gemeldet ist, Mario Faroß dagegen in der Konkurrenz der Über-35-Jährigen.

Zwei Trainingseinheiten pro Tag

„Ich denke schon, dass wir sehr gut vorbereitet sind“, blickt Michael Meyer auf die aktuelle Trainingsphase, „wir haben jeden Tag zwei Trainingseinheiten.“ Vormittags legen die beiden Kampfsportler im Fitnessstudio die Ausdauer-Grundlagen, abends folgt dann eine Wettkampf-spezifische Einheit. Ein Höhepunkt der Vorbereitung auf die World Masters Games war am Dienstagabend das Sparring mit Mitgliedern der Taekwondo-Nationalmannschaft im Bundesleistungsstützpunkt in Düsseldorf. Dabei, erklärte Michael Meyer, kamen auch die modernen Taekwondo-Kampfwesten mit elektronischer Treffererkennung zum Einsatz. Mit diesen Westen müssten sich die Taekwondoka umstellen, sich taktisch anders verhalten, betont der Lüdenscheider Trainer, der mit speziellem Training die Muskulatur iin seinem lädierten Oberschenkel aufgebaut hat. „Wir sind eigentlich ganz zuversichtlich“, wollen Michael Meyer und Mario Faroß nach Turin fahren, um Erfolge zu erzielen.

Bei den World Masters Games in Turin treten Sportler ab 30 Jahren in olympischen und nicht-olympischen Sportarten an. Zu den Wettbewerben, die zum Teil in den Sportstätten der Olympischen Winterspiele 2006 in der Hauptstadt des Piemont ausgetragen werden, gehören zum Beispiel Leichtathletik, Tennis, Rugby, Rudern oder Orientierungslauf.

Axel Krüger

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