Fußball, Bezirksliga 6

Nachholspiel erst im neuen Jahr

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Torhüter Mike Lenzen und Außenverteidiger Apostoulos Vasileiou werden ihre Visitenkarte bei Mark Sattler und RWL am Nattenberg jetzt erst am 22. Februar abgeben.

Lüdenscheid – Nicht gespielt, aber Bezirksliga-6-Tabellenführer Rot-Weiß Lüdenscheid darf sich trotzdem als ein Sieger des Wochenendes fühlen, weil der bis zur vergangenen Woche punktgleiche SC Berchum/Garenfeld in Hennen seine zweite Saisonniederlage kassierte.

Rot-Weiß geriet aber auch zur Zielscheibe von Gegner SSV Kalthof, der ob der Spielabsage am Nattenberg mehr oder weniger offen Vermutungen äußerte, dass RWL die Gelbsperren gegen Linneboden, Ozan und Dissing habe „aussitzen“ wollen. „Eine geplatzte Scheibe am Flutlicht hatten wir in Klathof auch schon. Da haben wir zunächst die Scherben weggefegt und dann anschließend gespielt“, wird der Sportliche Leiter des SSV, Arlindo Henriques, im Iserlohner Kreisanzeiger und Zeitung (IKZ) zitiert.

Unverständnis bei Dregger

Für den RWL-Vorstandssprecher Michael Dregger völlig unverständlich: „Solch ein Risiko mag eingehen wer will, ich jedenfalls nicht. Außerdem weise ich nochmals darauf hin, dass die Entscheidung, den Platz zu sperren, die DFB-Platzkommision gefällt hat." Nicht sonderlich amüsiert ist der RWL-Vorstandsvertreter aber auch darüber, dass Staffelleiter Michael Krauthausen von seinem ursprünglichen Plan, die Partie gleich für den kommenden Sonntag wieder anzusetzen, noch am Sonntagabend wieder abgerückt ist. Der Staffelboss aus Gevelsberg teilte den Klubs mit, dass er dem Wunsch des Iserlohner Kreisvorsitzenden Horst Reimann entspreche, die Partie nicht für das kommende Wochenende anzusetzen, weil dort bereits die Iserlohner Hallenkreismeisterschaften auf dem Programm stehen.

„Das ist ein inoffizieller Wettbewerb und eigentlich genießt der Meisterschaftsspielbetrieb Vorrang“, kritisiert Dregger zwar, schluckt aber natürlich die Pille, die Partie gegen den SSV Kalthof jetzt erst am Samstag vor Karneval (22. Februar) nachholen zu können. Die Rückrunde wird bereits sechs Tage zuvor mit dem Auswärtsspiel beim SSV Hagen fortgesetzt.

Hennen mit Überraschungssieg

Für den größten Paukenschlag des 17. Spieltags sorgte am Sonntag aber zweifellos der SC Hennen. In der Hinrunde waren die Hennener noch beim SC Berchum/Garenfeld mit 1:15 (!) unter die Räder gekommen, diesmal gelang die ebenso überraschende wie für RW Lüdenscheid hilfreiche Revanche gegen das Kampmann-Team. Mit 2:0 behielten die Gastgeber die Oberhand, „völlig verdient und das lag nicht am Gegner“, befand Hennen-Coach Holger Stemmann. Derweil wurde zum Jahresausklang auch die „Böse Buben-Statistik“ wieder neu befeuert: Zwei Rote und eine Gelb-Rote Karte erhöhten das Liga-Kontingent auf 25 plus 22 Tickets.

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