Tischtennis

„Junge Wilde“ erstmals unter Druck

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Stefan Todorov, der in der Rückrunde „nur“ noch am vierten Brett aufschlägt, steht mit dem TTC Altena am Sonntag unter Zugzwang.

Altena -  Nach dem schwachen, vergangenen Doppelspieltag will der TTC Altena für Wiedergutmachung sorgen.

Mindestens drei Punkte wollte Tischtennis-Regionalligist TTC Altena zum Rückrundenauftakt aus den beiden Partien gegen Neuss und Fehlheim sammeln, nach einem verkorksten Doppelspieltag und zwei Niederlagen aber standen die Burgstädter am vergangenen Wochenende mit gänzlich leeren Händen da und rutschten auf Rang sechs ab. 

Drei Punkte Vorsprung haben die Altenaer noch auf die direkten Abstiegsränge, zwei Zähler sind es nur auf die Reserve von Borussia Dortmund auf Abstiegsrelegationsrang acht. Ein komfortables Polster sieht anders aus, sodass die „jungen Wilden“ aus dem Lennetal erstmals in dieser Saison unter Druck stehen, wenn am Sonntag (14 Uhr) der abgeschlagene Tabellenletzte TTC RG Porz in der Sauerlandhalle seine Visitenkarte abgibt. 

„Am Sonntag müssen gegen Porz die zwei Punkte kommen – egal wie“, gibt TTC-Teamsprecher Marc Schöllhammer unmissverständlich die Richtung vor und spricht von einer „Pflichtaufgabe“. Ein Spaziergang zum ersten Heimsieg des Jahres aber erwartet Schöllhammer nicht, da die Rot-Goldenen aus Porz bei schon sechs Punkten Rückstand auf den Relegationsrang unbedingt im Lennetal punkten müssen, um die minimale Chance auf den Klassenerhalt zu wahren. Warnung genug sollte für die Altenaer das Hinspiel sein, das nach zähem Kampf knapp mit 9:7 gewonnen wurde. Die Gäste aus dem Rheinland um ihren Spitzenspieler Vallot Vainula haben zum Rückrundenstart beim 8:8 gegen den ASV Einigkeit Süchteln den Befreiungsschlag nur knapp verpasst und verloren dann mit 5:9 bei der TG 1860 Obertshausen. Ihren bis dato einzigen Saisonsieg verbuchten die Porzer im Oktober 2019 im Heimspiel gegen den VfR Fehlheim, gegen den die Altenaer in dieser Serie beide Partien verloren. 

„Wir müssen am Sonntag alles geben und konzentriert sein“, sagt Marc Schöllhammer, der aber guter Dinge ist. Altenas Spielertrainer Teo Yordanov, der in Neuss wegen akuter Magen-Darm-Beschwerden nicht antrat und gegen Fehlheim trotz seiner Siege nicht im Vollbesitz seiner Kräfte war, ist wieder fit. Personelle Änderungen im Aufgebot der Lennetaler gibt es im Vergleich zum vergangenen Wochenende ohnehin nicht. Der 16-jährige Tobias Slanina bildet mit Yordanov das Spitzenpaarkreuz, in der „Mitte“ schlagen Nils Maiworm und Stefan Todorov und „unten“ Bastian Steeg und Stanislav Ivanov auf.

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