Gute Auftritte der Lenne-Sieg-C-Jugend-Jahrgänge

Mit ihren dynamischen Abschlüssen kam Lara Ziese (HSV Plettenberg/Werdohl) zwar zu mehreren Toren, aber insgesamt zahlte die weibliche C-Jugend des Kreises Lenne-Sieg Lehrgeld. Foto: Krüger

Kamen/Bergkamen -   Die Bilanz der Nachwuchshandballer aus dem Kreis Lenne-Sieg fiel gemischt aus: Bei den Kreisauswahlspielen am Sonntag in Kamen und Bergkamen drückten die beiden männlichen C-Jugend-Teams den Turnieren ihren Stempel auf, während der D-Jugend-Altjahrgang zumeist verlor. Die weibliche D-Jugend des Jahrgangs 2003 versöhnte ihren Trainer mit einer verbesserten Form zur Mitte des Turniers, während die weibliche C-Jugend des Jahrgangs 2001 unter der Abwesenheit ihres Trainers litt.

Von Axel Krüger

„Wir haben das Problem, dass Alexander Druskus im Schnee in Bayern steckengeblieben ist“, erklärten Markus Walch und Christian Forner zu diesem Problem. Die beiden Handball erfahrenen Väter von Spielerinnen übernahmen die Arbeit von der Bank aus. Sie gaben allen Spielerinnen gleichmäßig Spielanteile, stellten allerdings fest, dass die Abstimmung in der Mannschaft noch nicht so gut war. Das teils verletzungsbedingt dezimiert spielende Team wurde ohne Punkt Letzter (5:10 gegen Euregio/Münsterland, 7:16 gegen Dortmund, 7:14 gegen Turniersieger Hellweg, 4:14 gegen Industrie, 5:14 gegen Aachen/Düren).

Wesentlich positiver gestimmt war anfangs Nils Stähler, Trainer des männlichen Nachwuchses des Jahrgangs 2000. Das 11:10 gegen den Kreis Hellweg ordnete er als Erfolg gegen einen „starken Gegner“ ein, danach wurden ein 19:13 gegen Hagen/Ennepe-Ruhr und ein 17:12 gegen Dortmund gefeiert. Die Kreise Industrie (9:12) und Aachen/Düren (11:13) brachte den Südwestfalen Niederlagen bei – so blieb mit 6:4-Punkten Platz drei hinter den Kreisen Industrie (8:2) und Aachen/Düren (6:4).

Maxim Arlou verletzt sich am Ellenbogen

Die 2001er-C-Jugendlichen hatten die schwere Ellenbogen-Verletzung des Ferndorfers Maxim Arlou im ersten Spiel zu verkraften. Dennoch war Trainer „Fitti“ Feldmann zufrieden: Niederlagen gab es nur in der Gruppenphase gegen den späteren Turnierzweiten Oberberg (9:11) und im Halbfinale gegen den Sieger Industrie (8:12) – Erfolge (13:8 gegen Rhein-Ruhr, 10:7 gegen Hellweg, 14:13 im „kleinen Finale“ gegen Münster) bedeuteten Platz drei.

Philipp Schürhoff, Coach der älteren D-Jugend-Jungen, beklagte das Fehlen der Rückraumspieler Christopher Börner und Maximilian Stenger (beide im Urlaub). So kam das Team in der Gruppenphase nur zu einem 10:10 gegen Hagen/Ennepe-Ruhr, verlor gegen Rhein-Ruhr II (11:15), Oberberg (10:15), Hellweg (6:7) und Industrie (8:12). Immerhin hoben sich die Jungen ihren einzigen Sieg für das Platzierungsspiel gegen den Kreis Münster auf – ein 13:8 brachte Platz elf.

Volker von Oepen wird von seinem Team erhört

„Wir sind nicht hergefahren, um nur zu verlieren“, meinte Volker von Oepen nach zwei Dritteln des Turniers für die weibliche D-Jugend des Jahrgangs 2003 – und sein Team erhörte ihn. Nach vier Niederlagen (5:6 gegen Iserlohn/Arnsberg, je 7:9 gegen Industrie und Hellweg, 5:16 gegen Euregio/Münsterland) zeigten die Mädchen gegen Dortmund einen couragierten Auftritt und gewannen 6:2. Die finale Partie gegen Hagen/Ennepe-Ruhr ging 5:10 verloren, so landete die Mannschaft auf dem sechsten und vorletzten Rang.

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