Handball, Aufstiegsrunde zur A-Jugend-Bundesliga

Dragons das viertbeste Westfalen-Team

Überzeugende Vorstellung an einem kräftezehrenden Wochenende in Ahlen: die A-Jugend der SGSH Dragons.

Schalksmühle – Die Reise geht weiter: Als viertbestes von sieben Teams in Westfalen haben sich die A-Jugend-Handballer der SGSH Dragons für die NRW-Endrunde zur Bundesliga qualifiziert und treffen dort am kommenden Wochenende in Hagen auf TuSEM Essen, Unitas Haan und den VfL Eintracht Hagen.

Begonnen hatte das kräftezehrende Wochenende in der Ahlener Friedrich-Ebert-Sporthalle für die Dragons mit einer eigentlich guten Leistung, die am Ende aber in einer ärgerlichen Niederlage gegen Gastgeber JSG HLZ Ahlen mündete. Die Startphase hatte die Mannschaft von Maciej Dmytruszynski und Carsten Hofmann dominiert (6:3, 7:5), dann aber den Faden verloren – auch, weil Mitte der zweiten Hälfte Christopher Börner eine höchst umstrittene Rote Karte gesehen hatte. In der dramatischen Schlussphase hätten die Dragons dann fast noch ausgeglichen, leisteten sich im finalen Angriff aber einen Fehlpass, so dass Ahlen glücklich mit 20:19 die Nase vorne hatte.

„Ziel erreicht – wir haben den ersten Favoriten geärgert“, nahm Dragons-Betreuer Carsten Hofmann nach dieser Partie jeden Druck von seinem Team. Eine Marschroute, die griff. Gegen die DJK Oespel-Kley zeigte sich vor allem der Dragons-Rückraum um Lukas Kellotat (6), Christopher Börner und Jan Micus (je 4) in starker Verfassung – der 20:16-Sieg über die favorisierten Dortmunder war der Lohn für eine auch im Kollektiv ansprechende Leistung.

Im letzten Spiel gegen den VfL Eintracht Hagen schwanden dann allerdings die Kräfte im Minutentakt. In den ersten 20 Minuten hielten die Dragons durch effizientes Kreisläuferspiel noch halbwegs mit (9:12), nach dem Wechsel brachen dann aber alle Dämme und die Eintracht zog bis zum 28:15-Endstand davon.

Zwei Siege am Sonntag

Damit war klar: Als Gruppenzweiter mussten die Dragons am Sonntag abermals nach Ahlen, um unter Mitnahme der Ergebnisse gegen Ahlen und Oespel gegen die TSG Altenhagen und den VfL Gladbeck drei weitere NRW-Endrundenplätze auszuspielen. Und es sollte ein erfolgreicher zweiter Turniertag werden. Gegen die TSG Altenhagen-Heepen starteten die Dragons mit einem 21:17-Erfolg, ehe es taktisch wurde in der Friedrich-Ebert-Halle. Oespel nahm eine 18:19-Niederlage gegen Altenhagen in Kauf, möglicherweise, um die vermeintlich schwächere zweite NRW-Endrundengruppe zu erwischen. Und auch die Dragons wechselten munter durch im letzten Spiel des Tages und fuhren dennoch einen 24:14-Kantersieg über den VfL Gladbeck ein.

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