Jugendfußball

36 Kinder bei Ingo Anderbrügges "Fußballfabrik"

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Ingo Anderbrügges „Fußballfabrik“ zeigt seit Montag am Kiersper Felderhof 36 fußballbegeisterten Kindern jede Menge Tricks. Der Kiersper SC, die Kerspe-Knappen und die Sparkasse haben das Camp in der Volmestadt möglich gemacht.

Kierspe - Schalke, Dortmund und Bayern München. Mit diesen drei klangvollen Fußballnamen startete am Montagvormittag Ingo Anderbrügges „Fußballfabrik“ in Kierspe.

Dabei hatte der ehemalige Profi mit dem letztgenannten deutschen Rekordmeister selbst eigentlich nur wenig zu tun. Doch für die vier Tage des Feriencamps, das der Kiersper SC und die Kerspe-Knappen mit Unterstützung der Sparkasse Kierspe-Meinerzhagen in die Volmestadt holten, spielen alle drei Vereine eine Rolle für die 36 teilnehmenden Kinder und Jugendlichen.

Um den Überblick zu behalten und um Gruppen festzulegen, die sich am Auftakttag zunächst nach Altersklassen unterteilten, wurden die Nachwuchskicker den Namen der drei großen deutschen Fußballvereine zugeteilt. Einmal eingewiesen und mit T-Shirts, auf denen Namen und Lieblingsnummer vermerkt waren, ausgestattet, ging es direkt auf den Platz. Unter der Leitung des Trainerteams, zu dem unter anderem Mike Chrobok und Lukas Staudinger gehören, stand zunächst ein lockeres Aufwärmprogramm mit Ball an, bevor es direkt weiter zum spezifischen Training ging. Von Dribbeln, Schusstraining, Passspiel und Koordination bis hin zu einfachen Spielformen und kleinen Turnieren wartet bis Donnerstag dabei ein abwechslungsreiches Programm auf die jungen Fußballer. Zum Abschluss folgt nach dem letzten Turnier am Donnerstag ab circa 15 Uhr eine Ehrung der besten Spieler der Woche, zu der Eltern und Zuschauer eingeladen sind.

"Selbstbewusstsein vermitteln"

Dabei steht der sportliche Erfolg alleine gar nicht im Vordergrund der vier Tage am Felderhof. „Wir kommen nicht hierher, um Profis zu machen oder die Kinder auf den Weg zu bringen. Vielmehr wollen wir den Spaß am Kicken vermitteln und den Kindern einiges beibringen“, erklärte Ingo Anderbrügge bei der Begrüßung.

Und auch abseits des fußballerischen Geschehens hofft der Ex-Profi, den Kindern und Jugendlichen mit seiner „Fußballfabrik“ noch mehr vermitteln zu können. „Es ist wichtig, den Kindern auch Sachen wie Selbstbewusstsein, Verantwortung oder Aufmerksamkeit zu vermitteln. Darauf achten wir sehr und versuchen dies auch mit kleinen Vorträgen in den Mittagspausen zu unterstreichen. Der Sport kann ein gutes Vorbild für solche Eigenschaften sein, die man im Leben immer gebrauchen kann“, sagt Anderbrügge.

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