Top-besetztes D-Jugend-Turnier am Felderhof

Die DFB-Stützpunktspieler Rémy Gogoll (Kiersper SC) und Francesco Brescia (SC Lüdenscheid) werben auf den Plakaten für den 1. Sparkassen-Junior Cup in Kierspe.

Kierspe - Aus einer ersten Idee, die beim SC Lüdenscheid Anfang des Jahres geboren wurde, ist eines der kreisweit größten D-Jugend-Turniere mit namhaften Mannschaften aus ganz NRW geworden. Am 9. und 10. Januar 2016 steigt der 1. Sparkassen-Junior-Cup in der Kiersper Felderhofsporthalle.

Eine sportliche Symbiose sind bei der Organisation des Turnieres zwei Vereine eingegangen, die seit Jahrzehnten erfolgreiche Nachwuchsarbeit im Fußballkreis Lüdenscheid betreiben: der Kiersper Sport-Club und der SC Lüdenscheid. Über die erforderlichen überregionalen Kontakte verfügt in der Kombination der SCL. Mit tatkräftiger Unterstützung der Eintracht aus Dortmund, zu denen die Bergstädter ein gutes Verhältnis pflegen, wurde ein äußerst attraktives Teilnehmerfeld des U12-Jahrgangs zusammengestellt. Was noch fehlte, war eine geeignete Halle, um ein Turnier ausrichten zu können, denn in Lüdenscheid sind Hallenzeiten in dieser Winterperiode Mangelware. Hier trat dann der KSC auf den Plan. Austragungsort wird die Vierfach-Sporthalle am Kiersper Felderhof sein.

Neben den Teams der Gastgeber aus Kierspe und Lüdenscheid sind Viktoria Köln, Fortuna Köln, Eintracht Dortmund, BV 04 Düsseldorf, 1. FC Kray, Hombrucher SV, VfB Waltrop, Wuppertaler SV, Westfalia Herne, SC Neheim, Bayer 05 Uerdingen, Westfalia Huckarde, Schwarz-Weiß Essen, TSV Marl-Hüls, Rot-Weiß Ahlen, 1. FC Mönchengladbach, SV Lippstadt, SSV Buer, Hammer Spielvereinigung, Sportfreunde Siegen und der FC Iserlohn am Start. Gutklassiger Fußballsport ist also garantiert.

Seit Monaten bereitet ein aus Mitgliedern beider Vereine bestehendes Organisationsteam das Mammutturnier vor. Gerechnet wird an beiden Tagen mit weit mehr als über 1000 Gästen. „Natürlich freuen wir uns, wenn unsere Vereine im Kreis sich dieses Turnier vor Ort anschauen würden“, rühren beide Vereine bereits jetzt bei jedem Meisterschaftsspiel kräftig die Werbetrommel.

Eine der größten Herausforderungen war die Anschaffung einer Rundumbande. „Ohne diese Bande reisen die Nachwuchsmannschaften der Profivereine erst gar nicht an“, sagt Michael Unger vom Organisationsteam. Das Manko: Aktuell ist am Felderhof nur eine Bande für die Tribünenseite vorhanden. Mit Sponsorenhilfe konnte diese Bande nun zur Fertigung in Auftrag gegeben werden. Künftig wollen die beiden Vereine als Eigentümer auch anderen Vereinen das Equipment gegen Miete zur Verfügung stellen. Bislang, so viel steht bereits fest, funktioniert die Zusammenarbeit beider Vereine hervorragend. Die Feuerprobe folgt dann im Januar.

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