Großes Ziel bleibt ganz klar der Aufstieg

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Will mit den Lüdenscheider B-Junioren schon am Sonntagvormittag in Gerlingen die Weichen in Richtung Bezirksligaaufstieg stellen: RWL-Kapitän Adnan Tufangil (rechts).

LÜDENSCHEID - Während die C-Junioren des SC Lüdenscheid erst am Dienstag mit einem Auswärtsspiel bei den SF Siegen II (18 Uhr, Leimbachstadion) in ihre Aufstiegsrunde zur Bezirksliga starten, geht es für A- und B-Junioren von RW Lüdenscheid bereits am Sonntag los. Die Devise für beide Teams ist klar: Nach zwei misslungenen Anläufen soll es im dritten Versuch jetzt klappen. Im Einzelnen:

A-Jugend: RW Lüdenscheid – SuS Niederschelden (15 Uhr, Kunstrasen Nattenberg): RWL-Coach Robert Krumbholz ist vor seinen letzten Einsätzen im Jugendbereich vor dem Abschied ins Senioren-Bezirksligateam unüberhörbar nervös: Denn – ausgerechnet Auftaktgegner Niederschelden hat sich der akribische Trainer aus der Bergstadt nicht anschauen können, ist auf Informationen aus zweiter Hand angewiesen. „Eine sehr konterstarke Mannschaft mit ganz starkem Flügelspiel und einem sehr guten Trainer“, hat Krumbholz eine Kurzinfo über den Gast bekommen, der wegen anstehender Abiturfeiern am Samstag um Verlegung der Partie auf den Nachmittag gebeten hatte. Klar aber ohnehin: Am Nattenberg zählt für RWL nur ein „Dreier“. Doppelt bitter deshalb, dass gegen die SuS-Flügelzange mit Vassilios Tsavos (Kreuzbeinprellung) und Daniel Mazurek (Urlaub) die linke Außenverteidigerbesetzung ausfällt, für sie rücken aus der A2 Dominik Tadday und Pavlos Platanos nach.

B-Jugend: FSV Gerlingen – RW Lüdenscheid (11 Uhr, Sportanlage Am Bieberg): RWL-Trainer Michael Schrenner strotzt vor Selbstvertrauen: „Ich will gar nicht erst rumeiern, das Ziel ist ohne Wenn und Aber der Aufstieg – und das so schnell wie möglich.“ Im Klartext: Einem morgigen Sieg in Gerlingen wollen die Bergstädter am Mittwoch im Heimspiel gegen Adler Dielfen einen weiteren folgen lassen, sodass das Abschlussmatch zwischen Dielfen und Gerlingen gar nicht mehr stattfinden muss.

Die Zuversicht bezieht der Coach aus den Leistungen des eigenen Teams über die gesamte Saison und die Gegner-Beobachtungen. „Beide Kontrahenten gehen sehr körperbetont zur Sache, sind zweikampfstark, überbrücken das Mittelfeld zumeist schnell mit langen Bällen. Darauf müssen wir uns einstellen und dann unser spielerisches Potential ausschöpfen“, sieht er seine Schützlinge da im Vorteil. Als Test stand zuletzt noch ein Vergleich mit Fortuna Freudenberg auf dem Programm, die eine ähnliche Spielweise wie beide Gegner pflegen. „Die erste Halbzeit war grottig, die zweite okay“, sah er beim 3:1-Sieg „zwei Gesichter“ seines Teams. Letztlich gewann er aber sogar den ersten 40 Minuten Gutes ab, denn die sah der Gerlinger Trainer, ehe er sich wieder auf den Heimweg machte. Personell muss Schrenner morgen lediglich auf Robin Schulte (Innenbanddehnung im Knie) verzichten.

Jörg Hellwig/Marc Kusche

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