Wasserfreunde Lüdenscheid trotzen dem Trend

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Beständigkeit im Vorstand der Wasserfreunde Lüdenscheid (v.l.): Matthias Hübner, Nico Macaluso, Anne Hammer, Jörg Mähler, Beate Rein, Heike Schulte und der 1. Vorsitzende Ulrich König.

Lüdenscheid - Die Wasserfreunde Lüdenscheid haben im Rahmen ihrer Jahreshauptversammlung den stellvertretenden Vorstand im Amt bestätigt. 50 stimmberechtigte Mitglieder erfuhren am Montagabend im Vereinsheim am Nattenberg von Kassenwart Jörg Mähler, dass der Klub im Vorjahr ein leichtes Plus erwirtschaftete.

Von Emanuel Holz

Zwar verzeichneten die Wasserfreunde ein Minus in Sachen Mitgliederzahl, allerdings nur, weil Beate Rein (Mitgliederverwaltung) aufgrund der Sepa-Umstellung und der neuen Software 67 „Kartei-Leichen“ aussortierte. Die Zahl der Beitritte (126) im Jahr 2013 ist im Vergleich zu den Austritten (118) höher, 907 Mitglieder zählen die Wasserfreunde aktuell.

Trotz weniger Einnahmen durch Mitgliederbeiträge und einem kleinen Minus beim Vereinsheim, gelang es dem Klub ein leichtes Plus zu erzielen. Die Tilgung für das Vereinsheim läuft nach Plan, größter Kosten Kostenfaktor ist die Bädermiete. „Von der Liquidität her stehen wir gut da“, bilanzierte Kassenwart Jörg Mähler. Neben den Mitgliedsbeiträgen bezieht der Klub Einnahmen aus dem Stadtfest und dem Picknick: „Darauf sind wir angewiesen“, weiß Mähler um die Bedeutung.

Bei den Wahlen für den stellvertretenden Vorstand gab es keine Überraschungen: Heike Schulte (2. Vorsitzende), Anne Hammer (stellv. Geschäftsführerin). Beate Rein (2. Kassenwartin/Mitgliederverwaltung), Matthias Hübner (2. Wasserballwart), André Weiler (2. Kassenwart) wurden einstimmig bestätigt bzw. gewählt. Dem Haushaltsplan stimmten die Mitglieder mit selbem Ergebnis zu.

Der 1. Vorsitzende, Ulrich König, ist mit der Mitgliederentwicklung zufrieden, vor allem, weil die Nachwuchsarbeit fruchtet: „Die Kinder und Jugendlichen machen bei uns rund 50 Prozent der Aktiven aus. Die erfolgreiche Jugendarbeit wollen wir fortsetzen, Nachwuchsprobleme kennen wir eigentlich nicht.“ Ein Grund für die gelungene Talentförderung ist der „Jugendkreis“ um Benedikt von Vliet, Kim Kilian, Tim Schulze, Irina Dentrop und Florian Turck. Die Nachwuchsschwimmer haben im Vorjahr bei 1311 Einzel-Starts an 22 Veranstaltungen teilgenommen, siegten unter anderem im Mannschaftswettbewerb bei den Kreismeisterschaften in Neuenrade. Besonderes Schmankerl: Im Dezember richten die Wasserfreunde die Südwestfälische Kurzstreckenmeisterschaft aus. In vier von 23 geplanten Wettkämpfen sprangen die Schwimmer jeden Alters im Jahr 2014 schon ins Becken. Derzeit stellen die Wasserballer drei Wettkampf-Teams, eine Herren- sowie eine B- und C-Jugendmannschaft. Zudem bietet der Klub Schwimmkurse für Babys, Nicht-Schwimmer und Aqua-Aerobic an. Der erfolgreichste Wasserfreund, Marco Boß, verließ die Bergstädter und geht 2014 für die SG Dortmund auf Zeitenjagd.

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