Clubchef Brück und Vize Jost  im Amt bestätigt

Roosters-Klubchef Wolfgang Brück wurde wiedergewählt und geht in seine Vorstandsjahre 22 bis 24. J Foto: Heintz

Iserlohn - Was in Hamburg für Aufsehen, auf Schalke für Aufruhr und anderswo schon mal für Ausschreitungen sorgt, ist und bleibt bei den Iserlohn Roosters eine friedvolle Zusammenkunft: die Jahreshauptversammlung. Daran änderte sich auch nach dem völlig verkorksten Jahr 2013 nichts.

IEC in Zahlen

Einnahmen gesamt: 

982.157,19

(2013: 764.979,96 )

Gastronomie: 573.921,58 €

Nachwuchs: 303.051,80 €

Mitgliedsbeiträge:

105.183,81

Anteilsverkäufe: keine

Ausgaben gesamt:

949.966,80 (763 320,46)

Wareneinsatz Gastronomie: 

318.731,34 €

Personalkosten:

201.903,59

Nachwuchs:

371.594,21 €

Sonstiges:

57.737,66 €

Überschuss:

32.190,39 (1.659,50)

Mit aktuell über 1 000 Mitgliedern gehört der Iserlohner EC zu den größten Vereinen im deutschen Eishockey und musste reagieren. Statt, wie gewohnt, in einem der VIP-Räume der Eissporthalle am Seilersee, musste der Verein aus Kapazitätsgründen umziehen, verlagerte die traditionelle Veranstaltung in die neue Iserlohner Hemberghalle.

In Zeiten der Weltmeisterschaft wäre das allerdings kaum nötig gewesen, denn am Ende kamen gerade 157 Mitglieder, die sich über den Stand der Dinge am Seilersee informieren und den neuen Vorstand im Amt wählen wollten.

Nach drei Jahren mussten sich Clubchef Brück und sein Vize Josef Jost im Amt bestätigen lassen, was ohne Gegenkandidaten und nach einer unglaublich erfolgreichen vergangenen Saison einmal mehr zu sozialistischen Verhältnissen führte.

149 der 157 anwesenden Mitglieder schickten Brück, bei acht Enthaltungen in seine Vorstandsjahre 22 bis 24. „Ich freue mich noch immer auf die Herausforderungen, die mir die alltägliche Arbeit am Seilersee stellt, und wir haben noch ein bisschen was zu tun“, sagt Brück.

Sein Vize, der Balver Unternehmer Josef Jost, der seit 2001 Stellvertreter im Amt ist, sieht das ähnlich: Die Roosters halten noch jede Menge Herausforderungen für uns bereit, darauf freuen wir uns.“

Das dürfte auch insbesondere deshalb so sein, weil die Finanzsituation der Sauerländer sich im vergangenen Jahr positiv verändert hat. Über sechs Millionen Euro Umsatz haben Roosters GmbH und Verein in der Saison 13/14 gemacht. Mit Detailangaben zum eigenen Zahlenwerk hielt man sich allerdings zurück.

„Einige Buchungen sind noch nicht abgeschlossen, deshalb haben wir auch der DEL für die Lizenzierung nur vorläufige Zahlen präsentieren können“, erklärt Brück. GmbH-Zahlen würde man in den kommenden Wochen auf üblichem Weg veröffentlichen. Das bedeutet im Klartext: Die Roosters GmbH-Gesellschafter werden im Bundesanzeiger über Zahlen berichten, die Mitglieder genießen nicht mehr erste Priorität. - MiHei

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