Turnen, WTB-Verbandsliga

Ganz dicht vor dem Ligaerhalt

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Das Tattoo weist ihn als Turner aus: Sebastian Rentrop.

Hamm – Die Turner des TV Jahn Plettenberg sind dem Klassenerhalt in der Verbandsliga ein großes Stück näher gekommen. Im Vergleich mit der bislang ebenfalls noch sieglosen Startgemeinschaft Kamen/Lünen/Hamm setzten sie sich am Samstag knapp mit 200,2:198,6 Punkten durch.

Der dritte von fünf Wettkämpfen in dieser Saison war ein besonderer. Am Mittwochabend war der Vater von TV Jahn-Trainer Jan Gleitze gestorben. Der Coach machte deshalb die Fahrt nach Hamm nicht mit. Das warf ein Problem auf: Den Plettenbergern fehlte ein Kampfrichter. Zwar hätte Sebastian Rentrop diese Aufgabe übernehmen, dann aber nicht mitturnen können. 

Die rettende Idee kam am Freitag: Die Jahner kontaktierten den Kiersper Eckhard Matzner. Der erfahrene Kampfrichter erklärte sich sofort bereit, nach dem eigenen Landesligawettkampf in Witten noch nach Hamm zu fahren und den Plettenbergern zu helfen.

Mannschaftliche Geschlossenheit Schlüssel zum Erfolg

Es war eine starke Mannschaftsleistung des TV Jahn, der ebenso wie die SG drei Geräte gewinnen konnte. Zwischenzeitlich schien der TV Jahn trotz einer starken Leistung von Sebastian Rentrop am Boden (12,95 Punkte). Die Turner aus dem Südkreis lagen nach dem dritten verlorenen Gerät mit 2,6 Punkten zurück.

Doch diesen Rückstand holten die Plettenberger am Barren, ihrem Paradegerät, gegen allzu siegessichere Gastgeber mehr als auf. Und weil die SG am abschließenden Gerät, dem Reck, nur Achterwertungen erhielt – Trautwein, letzter SG-Turner der Konkurrenz und Kandidat für 11 Punkte, stürzte – holten sich die Jahner, bei denen Leon Rentrop mit einer glatten 10 die beste Übung zeigte, nicht nur ihre Gerätepunkte fünf und sechs, sondern auch den Gesamtsieg mit 1,6 Punkten Vorsprung.

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