Roosters starten in Straubing in neue Serie

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Zum Saisonstart bei den Straubing Tigers wird Mathias Lange im Kasten der Roosters stehen. Wie das am Sonntag im ersten Heimspiel gegen die Eisbären Berlin sein wird, bleibt abzuwarten.

Iserlohn - „Eigentlich ist alles gesagt“, grinst Jari Pasanen. Es ist Donnerstag, 10. September, 10.30 Uhr. In 45 Minuten beginnt für ihn und sein Team die neue Saison in der Deutschen Eishockey Liga. Der Mannschaftsbus steht schon draußen, die Betreuer verladen das Equipment.

„Alle sind froh, dass die Vorbereitung vorbei ist“, sagt der Trainer der Iserlohn Roosters, die am Freitagabend bei den Straubing Tigers (19.30 Uhr, Eissporthalle am Pulverturm) wieder um Punkte fighten.

Das Wort „lästiges Übel“ nimmt der Finne nicht in den Mund, meint aber genau das. Vorbereitung ist nur Risiko, wie der letzte Test in Wolfsburg mal wieder bewiesen hat. Das Match bei den Niedersachsen kostete Dieter Orendorz. Nach einer Kollision mit der Bande fällt der Youngster mindestens am Eröffnungswochenende mit einer Verletzung der Nackenmuskulatur aus. „Ich wäre gern mit dabei gewesen, bin aber froh, dass die Ärzte Entwarnung gegeben haben“, sagte das Eigengewächs.

Entwarnung gab es auch bei Louie Caporusso. „Er hat zwei Mal trainiert und überhaupt keine Probleme“, so Pasanen. Auch der Neuzugang hatte in Wolfsburg nach einem Check gegen die Bande Probleme.

Der Auftakt in Straubing – es ist mit das schwerste Los, das man ziehen kann. Normalerweise sollte der letztjährige Viertelfinalist aus Iserlohn keine Probleme in Niederbayern haben. Die Statistik spricht dagegen – und der Trainer: „Wir dürfen nichts vergleichen. Die letzte Saison war wunderbar, aber wir erleben eine neue Spielzeit, eine neue Mannschaft mit acht neuen Spielern. Da ist nichts, wie es war.“ Straubing flößt auch den Sauerländern keine Angst ein, aber Respekt.

„Du musst von der ersten Sekunde an bereit sein, Vollgas zu geben. Das Stadion, die besondere Atmosphäre, alles ist gut für das Heimteam. Und man muss in der Lage sein, dagegen anzukämpfen“, weiß Torhüter Mathias Lange. Er hat zu viele Spiele gesehen, die am Pulverturm auch verloren gegangen sind. „Klar ist Straubing eine harte Nummer, aber wir freuen uns darauf, dass es endlich um etwas geht“, meint Mittelstürmer Jason Jaspers.

Personell haben die Sauerländer in fast allen Bereichen ihr Wunschteam in der Wunschkonstellation auf dem Eis. Alle Sturmreihen sind komplett und gehen, wie im Training der letzten Wochen einstudiert, in das erste Wochenende. Nur in der Verteidigung sind die Rahmenbedingungen aufgrund der kurzfristigen Verpflichtung von Michel Périard nicht absolut optimal. „Er wird definitiv noch Zeit brauchen und wir müssen den Mittelweg finden. Michel wird spielen, aber er darf nicht zu viel spielen, damit wir keine Verletzung riskieren“, sagt Jari Pasanen.

Im Tor wird Mathias Lange stehen. Wie das am Sonntag im ersten Heimspiel gegen die Eisbären Berlin (16.30 Uhr, Eissporthalle am Seilersee) sein wird, bleibt indes abzuwarten.

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