Nürnbergs Sieg schmälert Roosters-Hoffnungen

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Grimmig entschlossen in den Saisonschlussspurt: Dieter Orendorz.

Straubing – Gelingt das Unmögliche doch noch? Die Roosters sind noch nicht ganz raus aus dem im Rennen um Platz 10. Nach dem 5:4-Sieg in Straubing besteht immer noch die theoretische Chance auf einen Play-off-Platz, die allerdings Nürnbergs Sieg über die DEG schmälerte bei acht Punkten Rückstand und noch neun zu vergebenden Zählern. Immerhin geht der Kampf am Sonntag am Seilersee gegen Berlin weiter.

Zu Beginn neutralisierten sich beide Mannschaften. Viele Zweikämpfe, hohes Tempo und wenig Zeit und Raum für die Akteure beherrschten das Spielgeschehen. Somit waren Torchancen eher Mangelware. Die erste Annäherung an den Iserlohner Kasten hatte Williams in Überzahl mit seinem Schuss an das Außennetz. Die mitgereisten Roosters-Fans mussten bis zur 15. Minute warten, ehe die Sauerländer erstmals gefährlich vor das gegnerische Tor kamen. Doch die erste Chance bedeutete gleich die Führung für Iserlohn. Ausgerechnet der Ex-Tiger Alexander Dotzler traf zum 1:0. Straubing hatte im Anschluss weiter mehr vom Spiel und auch die gefährlicheren Aktionen. Williams und Laganière zielten allerdings vorbei. Eiskalt präsentierten sich dagegen die Roosters. Ein Konter über Trupp vollendete Turnbull mit dem Treffer zum 2:0 (17.).

Den besseren Start in den Mittelabschnitt erwischten die Gäste, die durch Florek gleich nach nicht mal einer Minute das 3:0 auf dem Schläger hatten. Die Roosters waren jetzt aber spielbestimmender und erarbeiteten sich immer wieder Möglichkeiten. Lediglich im Abschluss fehlte die Genauigkeit. Besser machten es die Hausherren, die einen der wenigen Konter durch Connolly zum Anschlusstreffer nutzten (28.). Iserlohn zeigte sich aber keinesfalls geschockt. In Unterzahl befreiten sich die Roosters aus dem Drittel und Christopher Fischer schnappte sich von der Strafbank aus die Scheibe, blieb cool und schob den Puck zum 3:1 mit der Rückhand flach durch die Schoner von Zatkoff (37.). Eine schöne Kombination von Trupp und Bergmannschloss der Youngster mit der Rückhand ab – das 4:1 (38.).

Im Schlussabschnitt warfen die Tigers alles nach vorne und wurden für ihren Einsatz belohnt. Williams in Überzahl zum 2:4 (43.) und nur wenige Minuten später Pfleger zum 3:4 (47.) und Conolly (53.) glich gar aus. Als das Spiel zu kippen schien, fanden die Iserlohner aber die überraschende Antwort. Dylan Yeo jagte den Puck aus dem Bullykreis in den rechten Torwinkel – 5:4, die Entscheidung (55.).

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