Eishockey

Roosters ganz nah an den Fans 

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Gaben in der Almhütte des Lüdenscheider Weihnachtsmarktes am Dienstagabend fleißig Autogramme: Die Cracks der Iserlohn Roosters.

Lüdenscheid - Es ist ein schon traditioneller Termin für die Iserlohn Roosters: In der Adventszeit statten die Profis aus der Waldstadt der Bergstadt einen Besuch ab, wo sie sich auf der Eisfläche und anschließend bei einer Autogrammstunde ihren Fans im märkischen Südkreis präsentieren. Das war auch am Dienstagabend so, und die sonst auf dem Eis so hartgesottenen Puckjäger gaben sich ausgesprochen Fan nah, genossen die kurze freie Zeit zwischen Trainingseinheiten und Meisterschaftsspielen sichtlich.

Schon frühzeitig angereist, waren die Spieler in ihren einheitlichen Jacken auf dem Weihnachtsmarkt schnell auszumachen, ließen es sich mit ihren Frauen oder Freundinnen, Kindern und auch einigen Hunden bei Steaks, Würstchen, Glühwein, Punsch oder einem heißen Kakao gut gehen – Familienidylle pur.

Für ein Sextett der Roosters aber ging es dann für rund 30 Minuten auf die Eisfläche, die von zahlreichen Anhängern in Roosters-Fanutensilien gesäumt war. Radio MK-Eishockeyfachmann Mirko Heinz interviewte in launiger Runde zunächst die Trainer. Der Ex-Spieler und jetziger Co-Trainer Christian Hommel wusste sich nicht mehr zu erinnern, das wievielte Mal er zu diesem Termin in Lüdenscheid sei („Das neunte oder zehnte Mal aber bestimmt“), Chefcoach Jamie Bartmann gab angesichts des stets vollgepacktes Spiele-Programms gerade um die Weihnachtszeit herum zum Besten, „dass für mich Weihnachten im Sommer ist, wenn ich bei meiner Familie in Bayern sein kann.“

Dann trat die junge deutsche Garde der Roosters in Aktion. Der frischgebackene Nationalspieler und Shootingstar Lean Bergmann, Julian Lautenschlager, Marko Friedrich und Dieter Orendorz suchten sich jeweils einen Besucher, mit dem sie ein Team bildeten, anschließend galt es im Wechsel, den Puck aus der Ecke so nahe wie möglich an den in der Mitte stehenden Moderator Mirko Heintz zu befördern. Am besten gelang das dem „Team Friedrich“, sein Partner durfte sich daher über zwei Tickets für ein Roosters-Heimspiel freuen.

Mit dem kompletten Roosters-Kader ging es in der Folge in die Almhütte, vor der sich in Windeseile ein große Schlange von Fans gebildet hatte. Geduldig erfüllten die Eishockey-Cracks die Autogrammwünsche der Anhänger, standen auch für Fragen und Fotowünsche zur Verfügung. Fan nah eben.

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