Eishockey

Ausgleich wirft Roosters aus der Bahn

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Roosters-Verteidiger Dieter Orendorz und Goalie Anthony Peters stemmen sich mit allem Einsatz dem Pinguin-Angreifer Laurin Braun entgegen.

Iserlohn – Keine Punkte gab’s für die Roosters an diesem Wochenende. Erst die Niederlage am Freitag gegen München und am Sonntag dann die 2:4 (1:1, 0:3, 1:0)-Heimpleite gegen die Krefeld Pinguine – so wird es voraussichtlich nichts mit Platz 12 nach der Hauptrunde für die Iserlohn Roosters.

Vom ersten Bully an entwickelte sich eine unterhaltsame Partie mit vielen Torchancen auf beiden Seiten. Samanski hatte gleich doppelt die Möglichkeit zur Führung, scheiterte aber an Oscar Östlund im Tor der Pinguine (2.). Sehenswert war auch die Kombination über Petan, MacQueen und Sutter, die ebenfalls nicht zum Erfolg führte (5.).

Auf der anderen Seite musste Roosters-Goalie Peters mehrfach mit dem Schoner klären, wenn die Krefelder den Puck noch vor dem Tor abfälschten. Langsam bekamen die Iserlohner aber die Partie besser unter Kontrolle und kamen dann auch zum Erfolg. Samanskis Schuss wehrte Östlund zwar über das Tor, der Abpraller landete allerdings auf dem Schläger von Michael Clarke und der stocherte die Scheibe zum 1:0 über die Linie (10.). Die Roosters erspielten sich ein Übergewicht und Chancen. Bei der besten war auch für Dmitriev bei Östlund Endstation. Bitter war allerdings der Ausgleich in letzter Sekunde. Bobby Raymond saß auf der Strafbank. Nach einem Bullygewinn drei Sekunden vor dem Ende nahm Bruggisser Maß und traf per Schlusssirene zum 1:1 (20.).

Der Mittelabschnitt begann gleich mit einem weiteren Dämpfer für die Iserlohner. Ewanyk lenkte einen Schuss vor dem Roosters-Tor noch ab und erzielte die Führung für Krefeld. Die Hausherren schienen weiter vom unglücklichen Ausgleich zum Ende des ersten Drittels beeindruckt zu sein. Viele kleine Fehler schlichen sich ins Spiel ein. O’Connor vertändelte in Überzahl den Puck an der blauen Linie und dies nutzte Braun zum 1:3 (26.). Auch in Überzahl lief nicht viel zusammen. Zu umständlich und zu einfallslos agierten die Sauerländer und luden die Gäste zu Kontermöglichkeiten ein. Ein Scheibenverlust im Mitteldrittel nutzte Pietta, um auf 4:1 für die Pinguine zu erhöhen (39.). Es fehlte im Mittelabschnitt an der nötigen Laufbereitschaft und Aggressivität bei den Sauerländern.

In der Drittelpause müssen sich die Hausherren noch mal etwas vorgenommen haben, denn wie verwandelt kamen sie zurück auf das Eis. Schon nach 29 Sekunden klingelte es im Gehäuse der Gäste. Baxmann passte vor das Krefelder Tor und vom Bein eines Abwehrspielers landete der Puck im Netz. Iserlohn blieb am Drücker, hatte Chancen im Minutentakt, aber nicht das Glück, dass die Scheibe ein weiteres Mal im Tor der Pinguine landete. Schuld daran war in erster Line der überragende Oskar Östlund, der die Roosters schier zur Verzweiflung brachte. Allmählich lief den Iserlohnern die Zeit davon und es blieb beim punktlosen Wochenende.

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