DEL: Roosters gegen Mannheim

Pasanen-Team will Erfolgsserie ausbauen

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Die Iserlohn Roosters um Tyson Mulock wollen ihre Erfolgsserie gegen die Adler Mannheim ausbauen.

ISERLOHN - Nach knapp zweiwöchiger Pause treffen die Iserlohn Roosters am Sonntag (16.30 Uhr) in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) auf die Adler Mannheim. Ob es der Mannschaft von Petri Pasanen gelingt, die Serie von elf Siegen aus den vergangenen 13 Partien fortzusetzen?

Allerdings hätte IEC-Cheftrainer Jari Pasanen die zweiwöchige Unterbrechung nicht unbedingt gebraucht. „Für uns kam die Pause nicht ganz günstig“, sagt der Finne mit Blick auf die exzellente Form seiner Truppe. Immerhin konnten seine Akteure die spielfreie Phase dazu nutzen, kleinere Blessuren auszukurieren.

Nicht zuletzt deshalb hatte der Coach seinen Schützlingen zu Beginn der Pause vier Tage frei gegeben. „Danach haben wir aber richtig hart trainiert“, verrät Pasanen. Dabei standen erst einmal konditionelle Elemente auf dem Plan, ehe das Powerplay-Spiel in den Mittelpunkt rückte.

Denn genau das hatte gegen Berlin (0:3) und Hamburg nicht optimal funktioniert. „Das war sicher auch ein Thema. Fast jede Mannschaft verhält sich diszipliniert in Unterzahl, da muss man die Scheibe gut bewegen“, hat der Iserlohner Trainer Verbesserungspotenzial erkannt.

Das auszuschöpfen, wird gegen die Mannheimer nötig sein. Ende Dezember gewannen die Roosters im bislang letzten Aufeinandertreffen bei den Adlern mit 5:2 und trugen damit mutmaßlich zur Ablösung des damaligen Headcoaches Harold Kreis bei. Nachdem zur Jahreswende der frühere Bundestrainer Hans Zach das Zepter bei den Baden-Württembergern übernommen hat holte das Team zuletzt aus sechs Begegnungen fünf Siege.

Im Gegensatz zum IEC mussten die Mannheimer bereits gestern Abend ran, empfingen die Kölner Haie (nach Redaktionsschluss). Ausgeruhte Roosters gegen körperlich platte Adler also? Nein, nicht nach der Einschätzung von Jari Pasanen. „Das ist eher ein Vorteil für Mannheim. Sie sind bereits im Spielrhythmus“, betont der Roosters-Trainer, für den deshalb morgen das erste Drittel „höchste Priorität“ hat.

Die richtige Mischung aus Aggressivität und Disziplin soll auch gegen das Zach-Team zum Erfolg führen. „Wenn der Gegner die Scheibe hat, ziehen wir uns zurück. Das hat zuletzt gut geklappt“, unterstreicht Pasanen. Verletzte Akteure haben die Roosters derzeit nicht, auch Michael Wolf steht wieder zur Verfügung.

Dies gilt nicht für Goalie Mathias Lange, der mit der österreichischen Nationalmannschaft in Sotschi weilt. Damit wird Erik Ersberg das Iserlohner Tor hüten. - Von Christian Müller

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