Eishockey, DEL

Alles ist auf Anfang gestellt

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Da war die Hoffnung noch größer: Roosters-Fans Anfang November beim Gastspiel in Nürnberg. Morgen Abend geht es für die Roosters fast schon um die allerletzte Chance, die Saison noch ein bisschen zu verlängern.

Iserlohn – Endspurt in der DEL: Bevor der 46. von insgesamt 52 Hauptrunden-Spieltagen ab Donnerstag ausgetragen wird, steht am morgigen Mittwoch noch eine Nachholpartie des 33. Spieltags auf dem Programm: Ab 19.30 Uhr gastieren die Iserlohn Roosters bei den Nürnberg Ice Tigers.

Als Trainer in einer schwierigen Situation muss man kreativ werden. Jamie Bartman, Chefcoach der Roosters, schaffte es in der Heimat. In seiner Heimat Weiden konnte der Übungsleiter überlegen, wie er die letzten acht Partien angehen könnte. Mit elf Punkten Rückstand auf den Tabellenzehnten aus Berlin hat sein Team irgendwie noch Chancen auf das Erreichen der Playoffs – und eigentlich auch nicht, da eine derartige Aufholjagd in der Geschichte bislang nie zum Erfolg führte.

Bartman will Turniersituation simulieren

Also dachte sich Bartman: „Ich muss eine Situation kreieren, die einen Rückblick auf die bisherigen Partien unnötig macht, wir müssen jetzt in diesen acht Spielen unser kleines Wunder schaffen.“ Also erinnerte er sich an die Tradition der Turnierüberraschungen, zum Beispiel wie bei einer WM. „Nichts davor, nichts dahinter. Nur acht Spiele, dafür will ich alle an Bord haben, für diese acht Spiele müssen alle alles geben, Vollgas geben, für die eigene Mannschaft in die Bresche springen.“

Gedacht, gesagt – und bei der Mannschaft stieß diese Idee auf offene Ohren. „Wir haben acht Spiele Zeit, aus einer schlechten Saison eine gute Saison zu machen, also gehen wir es an“, meint auch Verteidiger Christopher Fischer. Insbesondere für Stürmer Marko Friedrich ist das Match in Nürnberg auch persönlich ein besonderes: „Ich will endlich meinen ersten Sieg in Nürnberg einfahren. Das ist mir noch kein einziges Mal gelungen.“

Überhaupt sind die Franken der Angstgegner der Sauerländer. Ob im altehrwürdigen Lindestadion oder in der Arena, Siege haben, gerade in jüngerer Vergangenheit, Seltenheitswert. Ins Match gehen die Sauerländer in altbekannter Aufstellung der letzten beiden siegreichen Partien gegen Schwenningen und in Bremerhaven.

Richtig gut hatten die Waldstädter auch in diesen Partien nicht gespielt, aber zumindest ein Mannschaftsteil funktionierte. In Bremerhaven war es Torhüter Sebastian Dahm, der seine beste Saisonleistung abrufen konnte.

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