Eishockey

Westderby bei den Haien

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Zog sich nach einem Check im Nürnberg-Spiel eine Oberkörperverletzung zu und fehlt den Iserlohn Roosters: Boris Blank

Iserlohn - Ruhig, entspannt und fokussiert. Ein einziger Punkt aus dem Eröffnungswochenende der DEL hat am Seilersee weder für Unruhe, noch für Nervosität gesorgt, denn Mannschaft und Trainer sind sich einig: Die eigene Leistung war gut – nur das zählt.

Allerdings sind auch die Probleme nach den Niederlagen gegen Schwenningen und Nürnberg schnell auf den Punkt gebracht. Es lag am Torabschluss. „Wir haben offensiv über weite Strecken gute Leistungen gezeigt, müssen aber noch mehr Schüsse aufs gegnerische Tor abgeben und vor allem dem Goalie die Sicht nehmen“, so Cheftrainer Jari Pasanen.

Damit hat der Coach auch die taktische Marschroute fürs kommende schwere Auswärtsspiel bei den Kölner Haien (Freitag, 19.30 Uhr, Lanxess-Arena) auf den Punkt gebracht. Gegen den Vielspieler Gustav Wesslau, der sicherlich auch im Westderby auf dem Eis stehen dürfte, müssen die Roosters für ganz viel Verkehr vor dem gegnerischen Tor sorgen.

„Wir haben gegen die Haie in der Vorbereitung vielleicht eines der besten Spiele gemacht, werden aber sehr konzentriert zu Werke gehen müssen, um erfolgreich zu sein“, sagt Pasanen. Um dieses Ansinnen zu unterstützen, hat der Finne kleinere Veränderungen in seinen Reihenkombinationen vorgenommen, die helfen sollen, im Team torgefährlicher zu agieren. Deshalb spielt Blaine Down mit Jason Jaspers, zusätzlich rutscht Chris Brown in die Formation. Salmonsson und Florek bekommen mit Weidner einen neuen Mittelstürmer zwischen sich, während in der vierten Reihe Kahle mit seinem letztjährigen Partner Chad Bassen und Marko Friedrich aufs Eis geht.

Fehlen werden Boris Blank und Christopher Fischer. Blank hat sich nach dem heftigen Check im Nürnberg-Spiel eine Oberkörperverletzung zugezogen, wann er in den Kader zurückkehrt, ist offen. Fischer hat dagegen bereits versucht, wieder aufs Eis zu geben. „Ich habe mich eigentlich gut gefühlt, aber auf dem Eis setzten dann wieder die Schmerzen ein. Damit war die Hoffnung dahin, schon am Wochenende wieder zurückzukehren.“ Frühestens am Dienstag soll Fischer wieder ins Eistraining zurückkehren.

Nach der Herausforderung Köln wartet am Sonntag die nächste Hürde. Ab 19 Uhr muss das Team erneut auswärts bei den Fishtown Pinguins Bremerhaven antreten. Denen stand man in der Vorbereitung zweimal gegenüber, musste sich beim Turnier in Bietigheim 0:1 geschlagen geben, beim Vorbereitungsturnier in Bremerhaven gewannen die Roosters dagegen deutlich. „Bremerhaven ist ein besonderer Gegner. Es ist eine der schnellsten Mannschaften in der Liga, das macht es grundsätzlich schwer“, sagt Pasanen. Zudem haben die Nordseestädter ihr erstes Heimspiel gegen Berlin deutlich verloren, so dass die Mannschaft ohne Zweifel den ersten Sieg vor eigenem Publikum einfahren will.

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