Ingolstadt siegt in Iserlohn

Drittes Heimspiel, zweite Pleite für die Roosters

Hier dreht Sven Ziegler nach seinem Führungstor jubelnd ab, doch am Ende verloren die Roosters nach dem 4:7 gegen Berlin ihr zweites Heimspiel in Folge
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Hier dreht Sven Ziegler nach seinem Führungstor jubelnd ab, doch am Ende verloren die Roosters nach dem 4:7 gegen Berlin ihr zweites Heimspiel in Folge.

Am Ende hieß es 27:49 - der Blick auf die Schussbilanz offenbart, dass die Gäste am Seilersee die bessere Mannschaft waren. Die Sauerländer aber zeigten am Sonntag zumindest kämpferisch eine tadellose Leistung, sodass nach der 3:4-Niederlage nach Verlängerung wenigstens ein Punkt blieb.

Allerdings: Einmal mehr kassierten die Waldstädter zu viele Strafminuten, in Anbetracht von drei Gegentreffern bei Ingolstädter Powerplay ein sicherlich spielentscheidender Fakt.

Das erste Drittel bot alles: Spannung, Schnelligkeit, und Härte. Dazu einen Keeper Andy Jenike, der seine Mannschaft mit tollen Paraden im Spiel hielt. Zwar konnten die Hausherren durch Ziegler in Führung gehen (4.), bauten diese in Unterzahl in Person von Cornel gar noch aus (16.), doch dann brach auch bei den Gästen der Bann: Jeweils in Überzahl glichen Bourque und Defazio aus.

Gäste dürfen im Mitteldrittel früh jubeln

Und getreu dem Motto „Aller guten Dinge sind drei“ gingen die Gäste nach nur 39 Sekunden im zweiten Drittel mit ihrem dritten Überzahltor durch Simpson erstmals in Front, Der Rest des Mittelabschnitts hatte nicht mehr die Qualität des ersten Drittels, je länger die Partie dauerte, umso besser präsentierte sich das Tapper-Team aber auch bei „Fünf-gegen-Fünf“, nutzte Chancen durch Adam und Schilkey jedoch nicht.

Im Schlussdrittel stand zunächst Jenike wieder im Blickpunkt, ehe die Sauerländer knapp zehn Minuten vor dem Ende ihre Intensität nochmals steigerten, Cornel aber vergab die besten Chancen. Auch Ingolstadt war nicht in der Lage, den Sack zuzumachen, die Panther hatten die Entscheidung mehrfach auf dem Schläger, nutzen aber ihre Möglichkeiten nicht.

So ticken die Sekunden runter: Noch 30, noch 25, Andy Jenike ist zu diesem Zeitpunkt vom Eis, der sechste Feldspieler da. Und plötzlich ist die Scheibe drin. Baileys Schuss, unhaltbar für Reich, sorgt für den Ausgleich zum 3:3 – 21 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit. Die Roosters hatten sich in die Verlängerung gerettet, leisteten sich dann aber einen schlecht getimten Wechsel: Und genau diesen Moment nutzen die Panther nach 78 Sekunden zur Entscheidung durch Feser.

Die Statistik

Tore: 1:0 (03:30) Ziegler (5:4), 2:0 (16:51) Cornel (Ewanyk/4:5), 2:1 (17:20) Bourque (Simpson/5:4), 2:2 (19:11) Defazio (Pietta, Flaake/5:4), 2:3 (20:39) Simpson (Warsofsky, Bourque/5:4), 3:3 (59:39) Bailey (O´Connor, Whitney/6:5/EN), 3:4 (61:18) Feser (Bourque)
Strafminuten: Roosters 12 – ERC 10
Zuschauer: 2814

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