Niederlage gegen Eisbären Berlin

Zu viele defensive Schwächen bei den Roosters

Ein rasantes Spiel lieferten sich Roosters und Eisbären
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Ein rasantes Spiel lieferten sich Roosters und Eisbären: Am Ende hatte der Meister dank seiner individuellen Klasse mit 7:4 die Nase vorn.

In einem rasanten und über weite Strecken spannenden Spiel unterlagen die Iserlohn Roosters am Sonntagnachmittag dem Deutschen Meister Eisbären Berlin mit 4:7.

Iserlohn - Ausschlaggebend waren letztlich zu viele Unaufmerksamkeiten in der Defensive, die die Hauptstädter mit ihrer individuellen Klasse gnadenlos bestraften. Die Gastgeber erwischten den besseren Start und gingen durch Foucaults Abstauber in Führung (10.). Berlin schlug in der zweiten Überzahlsituation zurück, als Clarke nach Noebels‘ Vorlage unhaltbar zum Ausgleich abfälschte.

Der zweite Durchgang begann mit einer Überzahl für die Gastgeber, zu deren Ende hin Ziegler nach einer Energieleistung frei vor Ancicka auftauchte und zu Fall gebracht wurde – den fälligen Penalty verwandelte der Neuzugang humorlos (22.). Abermals glichen die Berliner aber nach eigener Überzahl aus, beziehungsweise kurz danach: Foucault hatte nach Ablauf seiner Strafe gerade das Eis betreten, da spielte Noebels einen Pass durch den Slot auf Pföderl, der punktgenau zum erneuten Ausgleich verwandelte (33.). Dieser Treffer war der Auftakt zu einer wilden Schlussphase des zweiten Drittels.

Immer wieder antwortet der Meister

Knapp anderthalb Minuten später stand Cornel in eigener Überzahl goldrichtig im Slot und stocherte die Scheibe zur dritten Iserlohner Führung über die Linie. Aber wieder antwortete der Meister: Ewanyk blockte einen Schussversuch im Liegen, die Scheibe flog über Schlittschuhe, Schläger und andere Körperteile zu guter Letzt Noebels genau auf den Schläger. Der hatte keine Mühe – 3:3 (36.).

Im letzten Drittel war beiden Teams zunächst anzumerken, dass sie den Gegner nicht zu Chancen einladen wollten – dann aber ging es schnell: Zweimal stand White viel zu frei, traf binnen 34 Sekunden zum 3:5. Neuzugang Ziegler verkürzte zwar nochmals auf 4:5, doch nachdem eine Überzahl ungenutzt blieb, machte Noebels mit dem 4:6 alles klar.

Die Tore

1:0 (9:27) Foucault (Ankert, Schilkey), 1:1 (14:50/5:4) Clark (Noebels, Pföderl), 2:1 (21:54) Ziegler (Penalty), 2:2 (32:21) Pföderl (Noebels, Ellis), 3:2 (33:49/5:4) Cornel (Adam, O’Connor), 3:3 (35:44) Noebels (Pföderl, Hördler), 3:4 (48:30) White (Hördler), 3:5 (49:04) White (Clark), 4:5 (50:50) Ziegler (Alanov, Raedeke), 4:6 (56:03) Noebels (Pföderl, Byron), 4:7 (57:38/EN) Boychuk (White)

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