Iserlohn Roosters verlieren beim ERC Ingolstadt 2:3

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Beim ERC Ingolstadt machten die Iserlohn Roosters ein insgesamt gutes Auswärtsspiel, mussten sich aber dennoch mit 2:3 geschlagen geben.

INGOLSTADT - Von Rang vier auf sieben waren die Iserlohn Roosters nach den Dienstag-Resultaten der Konkurrenz zurückgefallen, und daran hat sich nichts geändert: Denn zum Abschluss des 48. Spieltages unterlagen die Sauerländer am Mittwochabend beim ERC Ingolstadt knapp mit 2:3.

Nach den ersten 20 Minuten in Ingolstadt „nur“ mit 0:1 hinten zu liegen, ist für jede Auswärtsmannschaft nicht die schlechteste Ausgangsposition. Für die Roosters hätte sie allerdings auch besser sein können, hätte das Daum-Team eine der wenigen, aber guten Chancen nutzen können. Salmonsson hätte nach Friedrichs-Rückpass schon nach knapp drei Minuten die Führung verbuchen können und auch die zweite gute Aktion Friedrichs, ein Alleingang, hättet mehr einbringen können (9.). Auch im einzigen Powerplay der Blau-Weißen im ersten Drittel kombinierte das Team gefällig, war aber nicht kaltschnäuzig genug im Abschluss. In der eigenen Defensive standen die Sauerländer vor allem in den ersten acht, neun Minuten ordentlich unter Druck. Mit vereinten Kräften und Sebastian Dahm aber verhinderte man den Rückstand. Erst in den Schlussminuten, als die Panther mit weiten Pässen versuchten, die Roosters zu überraschen, gelang der Führungstreffer. Weil die Zuordnung nicht stimmte, verbuchte Neuzugang Stapleton seinen ersten Saisontreffer.

Im Mittelabschnitts war Ingolstadt weiterhin etwas druckvoller, aber auch der IEC hatte seine Gelegenheiten. Insgesamt blieben die Schüsse der Sauerländer allerdings zu ungefährlich.

Dann die 32. Minute: Caporusso bedient Turnbull, und der hämmert die Scheibe unter den Giebel – 1:1. Doch nur 44 Sekunden später ließ sich Larsson die Scheibe in der eigenen Zone von Olver stehlen, der direkt auf den gegnerischen Kasten zuzog und Dahm keine Chance ließ.

Doch noch vor dem Drittel-ende schlug das Daum-Team zurück: Fischer zog von der blauen Linie ab, Caporusso fälscht ab – 2:2.

Der Schlussdurchgang verlief hart umkämpft, zunächst aber ohne große Chancen. Ab der 50. Minute aber bekamen die Roosters immer öfter Probleme, die Scheibe aus dem eigenen Drittel herauszubringen. Ein ums andere Mal entstanden Druckphasen der Oberbayern vor dem Kasten von Sebastian Dahm, der dann gegen Laliberte chancenlos war (54.). Die Gäste kämpften zwar, hatten durch Florek noch eine erstklassige Möglichkeit (59.), die aber Pilmeier in toller Manier zunichte machte. So blieb es beim 3:2. - MiHei

ERC: Pielmeier – Pelech, Sullivan; Schopper, Koistinen; Friesen, Wagner; Ramoser – Olson, Laliberte, Collins; Olver, Stapleton; Mouillerat; Taticek, Greilinger, Elsner; Berglund, Mauldin, Braun

Roosters: Dahm – Fischer, Martinovic; Larsson, Eklund; Bonsaksen, Schmidt, Orendorz – Down, Turnbull, Caporusso; Shevyrin, Blank, Salmonsson; Weidner, Florek, Friedrich; Jaspers, Brown, Combs

Schiedsrichter: Schütz (München), Lemelin (Österreich)

Tore: 1:0 (14:02) Stapleton (Mouillerat), 1:1 (31:35) Turnbull (Down, Caporusso), 2:1 (32:19) Olver, 2:2 (39:10) Caporusso (Fischer, Turnbull), 3:2 (53:14) Laliberte (Sullivan)

Strafminuten: ERC: 4; Roosters: 6

Zuschauer: 3919

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