Eishockey

Roosters gehen bei den Eisbären leer aus

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Die Iserlohn Roosters gingen bei den Eisbären Berlin leer aus.

Trotz einer starken Leistung von Torhüter Andreas Jenike setzte es für die Iserlohn Roosters in der Deutschen Eishockey Liga am Donnerstagabend eine Niederlage. Bei den Eisbären Berlin unterlagen die Sauerländer verdient mit 2:4.

Berlin - Nach einem eher verhaltenen Beginn erzielten die Hausherren mit ihrem ersten gefährlichen Angriff gleich die Führung. Pföderl hatte im Drittel der Sauerländer zu viel Platz, weil Espeland Bobby Raymond blockte und so seinem Teamkameraden den nötigen Freiraum verschaffte. Roosters-Goalie Jenike hatte bei dem Schuss aus kürzester Distanz keine Abwehrmöglichkeit (6.). Doch die Sauerländer schlugen zurück. Mit einer schönen Körpertäuschung ließ Verteidiger Ryan Johnston seinen Gegenspieler alt aussehen und sein trockener Handgelenksschuss war für Mathias Niederberger nicht abzuwehren – 1:1 (9.). Jetzt hatten die Iserlohner Blut geleckt und stellten die Eisbären vor einige Probleme in der Abwehr. Daraus resultierte schließlich die erste Strafe – und die nutzte Whitney eiskalt zur Führung der Gäste (11.). Nur kurze Zeit später zappelte der Puck nach einem Hammer von Casey Bailey erneut im Gehäuse der Berliner. Nach der Betrachtung des Videos entschied das Unparteiischen-Gespann Schukies/Steingross aber zum Leidwesen der Roosters auf Behinderung im Torraum. Selbst die Berliner zeigten sich überrascht von dieser Entscheidung. Es blieb bei der knappen Gäste-Führung nach 20 Minuten.

Eisbären drehen im Mittelabschnitt mächtig auf

Im zweiten Drittel zeigten die Eisbären aber, warum sie bis dato in eigener Halle noch keinen Punkt abgegeben hatten. Eine Angriffslawine nach der anderen rollte auf den Kasten von Andreas Jenike zu. Innerhalb von einer halben Minute hielt der Schlussmann zuerst gegen Reichel, hatte dann Glück beim Lattentreffer von Fiore und atmete nochmals tief durch beim Pfostenschuss von Berlins Neuzugang Zach Boychuk. Iserlohn fand kein Mittel gegen den Angriffsdruck der Hausherren – insbesondere die Paradereihe mit Noebels, Reichel und Pföderl sorgte bei jedem Wechsel für Gefahr. Bedanken konnten sich die Gäste einzig bei Torhüter Jenike, der erneut hervorragend hielt. Es war allerdings nur eine Frage der Zeit, wann das Bollwerk nicht mehr standhalten konnte. Foucault nahm am Bullykreis Maß und jagte den Puck ins rechte obere Eck zum 2:2-Ausgleich (32.). Das gab den Berlinern noch mehr Auftrieb. Der Führungstreffer durch den von Fiore abgefälschten McKiernan-Schuss war die Konsequenz des großen Aufwands, den die Hauptstädter im Mittelabschnitt betrieben (34.).

Auch im Schlussabschnitt blieben die Gastgeber spielbestimmend, doch die Iserlohner schafften es zumindest, gelegentlich für Entlastung zu sorgen. Das Problem waren allerdings weiterhin die vielen Strafen, die die Sauerländer kassierten. Da aber die Eisbären es verpassten, den Deckel auf das Spiel zu zu machen, blieb die Begegnung weiter spannend. Erst knapp zwei Minuten vor dem Ende machte Zengerle nach einem groben Fehler von Johnston im eigenen Drittel mit dem 4:2 alles klar für die Hauptstädter.

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