Nur kurze Verlängerung

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Christopher Fischer verlor mit den Roosters auch das Saisonfinale in Wolfsburg.  

Wolfsburg – Auch im letzten Saisonspiel reichte es für die Iserlohner nicht zu einem versöhnlichen Abschluss. Trotz einer guten Leistung unterlagen die Roosters am Ende in der Verlängerung den Grizzlys Wolfsburg mit 4:5 (1:0, 0:1, 3:3, 0:1).

Ohne Dmitriev und Lautenschlager (krank) und Turnbull (Gehirnerschütterung) blieben Trainer Jamie Bartman nur drei Sturmreihen. Dies schien aber kein Handicap,, denn im ersten Durchgang machten die Roosters ordentlich Druck. Während Bergmann und Matsumoto in doppelter Überzahl noch nicht erfolgreich waren (4.), näherten sich die Gäste aber immer mehr dem Wolfsburger Gehäuse an. Der agile Bergmann schob nach tollem Solo zur 1:0-Führung ein (8.). Bei Caporussos Schuss im Anschluss rettete für die Grizzlys der Außenpfosten. Die Sauerländer leisteten sich in der Folge aber unnötige Strafzeiten, die die Hausherren zurück ins Spiel brachten. Die knappe Roosters-Führung nach 20 Minuten ging dennoch in Ordnung.

Auch im Mittelabschnitt blieben die Roosters zunächst spielbestimmend. Ellerby verpasste freistehend den Abschluss (25.), Camara scheiterte mit seinem Schlenzer an der Fanghand von Leggio (27.). Auf der anderen Seite war auch Hovinen zur Stelle und rettete gegen Latta (28.). In Unterzahl kassierten die Iserlohner dann aber doch den Ausgleich. Orendorz saß auf der Bank und Machachek lenkte einen Schuss, unhaltbar für Hovinen, ins Roosters-Torr (33.).

Im Schlussdrittel überschlugen sich dann die Ereignisse. Zunächst gelang den Roosters in Unterzahl das 2:1.. Floreks Schuss parierte Leggio zwar noch, doch vom eigenen Spieler rutschte der Puck über die Torlinie (41.). Kurz darauf nutzte Camara seinen Freiraum zum 3:1 (43.). In der Folge waren die Roosters zu sorglos. Wolfsburg nutzte dies eiskalt aus. Erst verkürzte Sparre auf 2:3 (44.) und im Anschluss war es Furchner im Nachsetzen, dem das 3:3 gelang (46.). Jetzt war die Partie wieder völlig offen. Topscorer Matsumoto brachte dann erneut die Gäste in Front (53.), ehe Rückkehrer Foucault bei einem Konter wieder ausglich.

So gab’s die Verlängerung, in der es letztlich nur 14 Sekunden dauerte, ehe wiederum Foucault den ersten Angriff zum Endstand von 5:4 nutzte.

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