Ashton Rome verlässt Iserlohn Roosters

Roosters verlängern mit Pasanen und Bartman

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Die Iserlohn Roosters haben den Vertrag mit ihrem Cheftrainer Jari Pasanen um ein Jahr verlängert.

[Update] Iserlohn - Warum jetzt? Diese Frage werden sich am Montagabend Viele gestellt haben, die gegen 19.40 Uhr die Nachricht erreichte, dass die Iserlohn Roosters – nur in einer kurzen Pressemitteilung – den Verbleib ihrer Coaches auch in der kommenden Saison verkündeten.

Eine Antwort auf die Frage wollte niemand geben, weil man sich intern auf ein anderes Statement verständigt hatte. „Wir wollen uns voll und ganz auf die aktuelle Saison konzentrieren, es ist noch keine Zeit für den Blick voraus“, sagt Cheftrainer Pasanen. Er freut sich über die Vertragsverlängerung, hat Planungssicherheit, genauso wie sein Assistent Jamie Bartman. 

Nach Informationen unserer Zeitung ist man sich schon länger einig, zudem haben die Roosters offensichtlich nur eine Option gezogen, gar nicht neu verhandelt. Klubchef Wolfgang Brück mag auch nicht viel mehr dazu sagen, als dass er froh ist, dieses Thema jetzt mit Blick auf die Zukunft geregelt zu haben. „Details zu allem weiteren, werden wir nach Ende der Saison geben, wenn wir die ersten Planungen für die kommende Saison vorstellen. Das hat gar nichts mit Geheimniskrämerei zu tun, sondern lediglich mit der Tatsache, dass wir im Jetzt leben wollen. Da gibt es keine Überraschungen“, unterstreicht der Gesellschafter. 

Manager Mende und er wollten mit Pasanen und Bartman weitermachen, schätzen die Arbeit des Trainerduos auch in dieser etwas komplizierteren Saison. Der finnische Chefcoach ist in seiner vierten Saison am Seilersee, schaffte nach der Übernahme von Vorgänger Doug Mason den Einzug in das Playoff-Viertelfinale und wiederholte diesen Erfolg zwei weitere Male.

Das Kapitel Ashton Rome ist geschlossen

Auch, wenn die allermeisten Fans Pasanens Arbeit weiterhin wertschätzen, ein paar Stimmen in den Sozialen Medien forderten ob der aktuellen Situation Konsequenzen. Vielleicht hat Brück auch deshalb einen unspektakulären Weg gewählt, um ein deutliches Zeichen zu setzen. Pasanen lässt sich zumindest für den Teamgedanken in der Führungscrew einen Gedanken entlocken: „Wir, Jamie und ich, haben eine Aufgabe, und die haben wir noch nicht zu Ende gebracht.“ 

Ganz nebenbei entledigte sich der Klub am Montag eines anderen Problemfalls: Ashton Rome. Es ist die traurigste Geschichte dieser Spielzeit. Im Oktober flog er aus dem Kader, seit November trainierte er allein. Lange waren alle Versuche, den Vertrag aufzulösen, nicht von Erfolg gekrönt, jetzt mischte sich Brück ein und sorgte für Klarheit. Statement dazu: „Es gibt nichts mehr zu sagen, wir wünschen Herrn Rome und seiner Familie alles Gute.“ Brück mag sich nicht mehr damit beschäftigen, alles andere sei gesagt. Rome scheint sich selbst damit selbst geschadet zu haben, seine Deutschland-Karriere dürfte beendet sein.

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