Eishockey

Roosters gehen gegen Nordlichter wieder leer aus

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Die Roosters gingen an der Nordsee leer aus.

Bei den Fischtown Pinguins Bremerhaven gingen die Iserlohn Roosters am 26. Spieltag der Deutschen Eishockey Liga am Freitagabend leer aus. Die Sauerländer unterlagen bei den Nordlichtern nach einem guten ersten Drittel und einer 1:0-Führung nach 20 Minuten am Ende mit 3:5.

Bremerhaven - Vor der Partie gaben die Roosters bekannt, dass der Vertrag mit Verteidiger Ryan Johnston mit sofortiger Wirkung und in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst wurde. Johnston, der den Klub aus persönlichen Gründen verlässt, war erst im vergangenen Dezember an den Seilersee gewechselt und erzielte in 17 Spielen für die Roosters 13 Scorerpunkte.

An der Nordsee legten die Iserlohner einen druckvollen Start hin und gingen durch Brent Raedeke früh in Führung (3.). Die Gäste blieben dran und sorgten so in der Fischtown-Defensive für mächtig Arbeit. In Unterzahl musste dann Yannik Schwendener, der Andreas Jenike im Iserlohner Tor vertrat, ernsthaft eingreifen.

Ein Direktschuss von Urbas war allerdings eine sichere Beute für den Schlussmann (5.). Kurios wurde es erneut in Unterzahl, als der Puck im Netz der Roosters landete, die Schiedsrichter aber nicht genau erkannten, ob von innen oder außen. Der Videobeweis brachte Klarheit – kein Tor (14.). Da auch Jentzsch aus kurzer Distanz den Puck nicht im Tor der Gastgeber unterbrachte, gingen die Sauerländer mit einer knappen Führung in die erste Pause.

Doppelschlag im Mitteldrittel

Allerdings brachten die zahlreichen Strafzeiten die Pinguins besser ins Rennen und Yannik Schwendener konnte sich zu Beginn des Mittelabschnitts über mangelnde Arbeit nicht beklagen. Angriff um Angriff rollte auf das Iserlohner Tor – und gerade als die Roosters ihre vierte Überzahl schadlos überstanden hatten, klingelte es erstmals im eigenen Kasten. Ein Schuss von Friesen ließ Schwendener mit der Schulter abprallen und Buschmann beförderte den Puck mit der Brust über die Linie (28.).

Bremerhaven benötigte nur 35 Sekunden, um die Partie zu drehen. Krogsgaards Schuss von der blauen Linie fälschte Jeglic noch ab zum 2:1 für die Hausherren (29.). Und Bremerhaven wollte mehr. McGinn überwand Schwendener mit einem Handgelenkschuss in die lange Ecke zur 3:1-Führung (35.). Jetzt erst wurden die Roosters wieder etwas aktiver im Angriff, doch bis auf eine Chance von Aubin in Überzahl, die Maxwell mit der Fanghand hielt, war nichts drin.

Die Roosters gaben aber nicht auf und kämpften sich im Schlussabschnitt noch einmal heran. Casey Bailey zog flach von der blauen Linie ab und Brody Sutter fälschte den Puck vor dem Tor zum Anschlusstreffer ab (46.). Und danach nutzten die Sauerländer auch ihre Überzahl. Alex Grenier nutzte den wenigen Platz, nahm Maß und schlenzte den Puck in den Winkel zum viel umjubelten Ausgleich (53.). Der Spielstand hielt allerdings nur 15 Sekunden. Eine kleine Unordnung der Sauerländer nutzte Jeglic eiskalt zur erneuten Führung aus (54.). Iserlohn setzte jetzt alles auf eine Karte und besaß durch Sutter und Jentzsch noch Chancen zum Ausgleich. Kurz vor dem Ende setzte Urbas dann aber mit dem 5:3 ins verwaiste Tor der Roosters den Schlusspunkt.

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