Iserlohn Roosters unterliegen 1:2 gegen Klagenfurt

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Dusan Frosch und die Roosters überzeugten beim Turnier in Straubing.

STRAUBING -  „Das hat Spaß gemacht!“ Mit diesem Fazit verabschiedeten sich rund 70 Fans der Iserlohn Roosters aus der Eissporthalle am Pulverturm. Sie hatten ein engagiertes erstes Testspielwochenende ihrer Mannschaft gesehen. Im Finale des „Gäuboden-Volksfestcups“ am Sonntag waren die Sauerländer über weite Strecken die bessere Mannschaft, scheiterten aber in den entscheidenden Momenten immer wieder am besten Klagenfurter, Torhüter Fabian Weinhandl. Am Ende hieß es 1:2 (0:1, 1:1, 0:0).

Ohne den verletzten Verteidiger Thomas Gödtel starteten die Roosters, beorderten Lasse Kopitz in die Defensive. Der KAC, 30-maliger österreichischer Meister, kam mit dem hervorragenden Forechecking der Sauerländer überhaupt nicht zurecht. Nutzen konnten die Blau-Weißen diese Druckphase dennoch nicht. Statt selbst in Führung zu gehen, kassierte Frosch wegen Beinstellens eine Zwei-Minuten-Strafe und sein Team Gegentor Nummer eins (10.). Mathias Lange im Tor der Sauerländer war die Sicht verdeckt. Anschließend kamen die Kärntner besser ins Spiel, waren aber nur bei zwei weiteren Überzahlgelegenheiten gefährlich.

Insbesondere in diesen Augenblicken wurde deutlich, dass die eingespielten Österreicher gegen die mit elf Neuzugängen gespickten Roosters im Vorteil waren. Zwar hatte auch der IEC durch Macek und York zwei weitere Chancen, der Ausgleich aber wollte in den ersten 20 Minuten nicht mehr fallen.

Im Mittelabschnitt trafen dann auch die Sauerländer. Mulock und Sertic hatten Wolf in Szene gesetzt, der einen seiner gefürchteten Schüsse aus der Halbdistanz abfeuerte – 1:1 (24.). Anschließend kassierte Brennan eine Spieldauer-„Diszi“ und die Österreicher gingen erneut in Führung. Wieder komplett hatten Raedeke, Mulock und Raymond gute Torgelegenheiten, Weinhandl aber blieb Sieger.

Obwohl sich die Sauerländer im letzten Abschnitt alles abverlangten, über 20 Minuten die klar bessere Mannschaft waren, reichte es im Schlussdrittel nicht mehr zum erneuten Ausgleich. Giuliano, Macek, Hommel und Wolf hatten hochkarätige Chancen, brachten den Puck aber nicht an KAC-Goalie Weinhandl vorbei ins Tor der Österreicher. So ging die Partie am Ende zwar verloren. Die Eindrücke, die das gesamte Team hinterließ, waren jedoch hervorragend.

Roosters: Lange – Danielsmeier, Orendorz; Jares, Kopitz; Brennan, Raymond – York, Macek, Raedeke; Sertich, Wolf, Mulock; Foster, Frosch, Giuliano; Fischhaber, Hommel

Schiedsrichter: Krawinkel (Moers)/Rohatsch (Lindau)

Tore: 0:1 (9:29) Pirmann (Lammers, Ratz/5:4), 1:1 (23:35) Wolf (Mulock, Sertich), 1:2 (29:08) Pirmann (Pöck, Lammers/5:4)

Strafminuten: Roosters 6+5+Spieldauer (Brennan) – KAC 10

Von Mirko Heintz

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