Heute in Schwenningen

Coach Pasanen setzt auf Rotation bei den Goalies

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Iserlohns Angreifer Tyson Mulock (rechts, im Duell mit seinem „Eisbären“-Bruder Travis James) trifft am Freitag mit den Roosters auf die Schwenninger Wild Wings.

ISERLOHN - Ob die Roosters die selbst gesteckten Ziele nach dem 4:3-Erfolg bei der Düsseldorfer EG noch erreichen können? „Ehrlich gesagt, es ist der falsche Zeitpunkt um darauf eine Antwort zu geben. Wir müssen uns auf ganz andere Dinge konzentrieren“, sagt Christian Hommel.

Von Mirko Heintz

Worauf er den Fokus legt, ist einfach: nur das nächste Spiel. „Mehr können wir gar nicht beeinflussen und denken auch gar nicht dran. Wir wollen einfach immer nur das nächste Spiel gewinnen. Und der nächste Gegner heißt Schwenningen“, unterstreicht auch Jari Pasanen, dessen Chancen, Cheftrainer zu werden, mit einem Sieg gegen den Liganeuling weiter steigen würden.

Die Mannschaft schätzt den Finnen und seine unaufdringliche Art. Das hat auch Mike York noch einmal deutlich gemacht. „Er koordiniert und lenkt Training und Spiel. Er bezieht uns eng mit ein, das ist sinnvoll“, so der ehemalige NHL-Star, der am Freitag auflaufen darf.

Nach Überprüfung seiner Strafe hat die Disziplinar-Kommission entschieden, dass das von den Schiedsrichtern im Düsseldorf-Match verhängte Strafmaß (fünf Minuten plus Spieldauerdisziplinarstrafe) ausreichend gewesen sei.

Ob York gegen den Neuling (19.30 Uhr, Eissporthalle am Seilersee) allerdings in einer Reihe mit Michael Wolf auflaufen wird, ist fraglich. Grund ist die Durchschlagskraft der Sertich-Formation. Die hat in den letzten Spielen an Offensivpower verloren.

Ob das an der Geburt von Mulocks erstem Baby oder den Nachwirkungen seiner Verletzung liegt, ist schwer zu beantworten. Sollte es notwendig sein, wird Jari Pasanen versuchen, seinem deutschen Topstürmer am Wochenende mit einem Tausch unter die Arme zu greifen. Definitiv gegen Schwenningen nicht mit dabei ist Verteidiger Thomas Gödtel. Der kämpfte schon in Düsseldorf mit den Nachwirkungen seiner gebrochenen Nase.

Im Tor hat sich der Coach für Mathias Lange entschieden. „Schwenningen war natürlich meine ehemalige Mannschaft, aber das ist auch schon zwei Jahre her“, so Lange. Letztlich liegt seine Berufung wohl auch darin begründet, dass er im Hinspiel am Bauchenberg eine hervorragende Leistung gezeigt hatte.

Am Sonntag müssen die Roosters dann beim Tabellenführer in Köln (14.30 Uhr, Lanxess-Arena) antreten. „Das ist ein Spiel ohne Druck, denn wir gehen als Außenseiter ins Match, können uns in aller Ruhe darauf vorbereiten und schauen, was gegen die Haie möglich ist“, sagt Pasanen. Während Philipp Gogulla wieder ins Team zurückkehrt, fehlen den Kölnern mit John Tripp, Moritz Müller, Ales Kranjc sowie Daniel Schmölz gleich vier Stammkräfte.

Roosters: Lange; Ersberg – Raymond, Teubert; Jares, Brennan; Orendorz, Danielsmeier: Kopitz – York, Raedeke, Wolf; Foster, Giuliano; Frosch; Sertich, Mulock, Macek; Fischhaber, Hommel, Kahle

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