Eishockey

Roosters: Zweiter Vergleich mit den Kölner Haien

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Die Roosters testen am Freitag wieder gegen die Haie.

Vollkommen sicher ist es nicht, aber wahrscheinlich: Wenn die Iserlohn Roosters am Freitag (19 Uhr) gegen die Kölner Haie am Seilersee aufs Eis gehen, dann könnte das zweite schon das letzte Testspiel für die Sauerländer gewesen sein.

Iserlohn - „Wir können natürlich immer das Haar in der Suppe suchen, immer sagen, dass das, was wir machen, eben keine optimale Vorbereitung ist. Die Wahrheit aber ist, dass wir froh sein sollten, dass wir überhaupt spielen können“, sagt Andy Jenike. Ihm, wie auch dem zweiten Torhüter Yannick Schwendener, war deutlich anzusehen, dass der Weg zurück in den Sport eine echte Herausforderung ist. „Es war wirklich schwer, das Tempo der gegnerischen Stürmer einzuschätzen, die richtigen Laufwege wieder zu entdecken, aber auch das ist kein wirklicher Grund, um sich zu beschweren“, so Jenike weiter. Ob er oder Schwendener im ersten Vorbereitungsheimspiel gegen Köln auflaufen wird, ließ Cheftrainer Jason O’Leary offen.

Wir haben sehr intensiv über unser System gesprochen und ich hoffe, dass wir auch am Freitag viele richtige Entscheidungen treffen.

Roosters-Trainer Jason O’Leary

Mit der Trainingswoche ist der Cheftrainer mehr als zufrieden. „Für mich war es richtig gut, die Jungs aber sind auch müde. Wir haben sehr intensiv über unser System gesprochen und ich hoffe, dass wir auch am Freitag viele richtige Entscheidungen treffen.“ Wie schon in den ersten Vorbereitungstagen hat der Trainerstab Doppelschichten gefahren, gleichzeitig aber auch für Spaß gesorgt. So hat die Mannschaft am Mittwochnachmittag über mehr als eine Stunde gegeneinander gespielt, um zumindest einen Hauch mehr an Praxis zu generieren. Sogar ein Schiedsrichter war mit auf dem Eis, der konsequent auch Strafen ausgesprochen hat. Realität schaffen, wenn Realität nicht eigentlich nicht schaffbar ist – die Coaches geben ihr Möglichstes. „Wir wollen gegen die Haie noch mal eine klare Weiterentwicklung sehen“, so O’Leary. Deshalb kam auch im ersten Match der beiden Westrivalen, das die Haie mit 5:4 gewannen, keine echte Derbystimmung auf. „Jeder will versuchen, so viel wie möglich in den Spielen für sich zu tun, da machen Strafminuten einfach überhaupt keinen Sinn.“

Ganz besonders genießt auch Taro Jentzsch die Vorbereitung. Kein Wunder. Der frühere U20-Nationalspieler darf sich auch am Freitag gegen die Haie auf starke Reihenkollegen freuen. Am vergangenen Samstag durfte der Berliner mit Joe Whitney und Casey Bailey aufs Eis, lernte und spielte mit zwei der besten ausländischen Spieler im Roosters-Kader. Am Freitag stürmt er an der Seite von Whitney und Alexandre Grenier.

Während abzuwarten bleibt, wie die Aufstellung aussehen wird, ist wohl klar, dass Stürmer Mike Hoeffel auch im zweiten Test nicht im Aufgebot stehen wird. Offenbar hapert es immer noch an der entsprechenden Fitness. Der an Covid-19 erkrankte Bobby Raymond hat die Quarantäne verlassen und absolviert Untersuchungen, die eine Rückkehr in den Spielbetrieb zulassen.

Das Match gegen die Haie wird im Live-Stream über die Homepage der Iserlohn Roosters zu sehen sein. Los geht’s um 18.50 Uhr.

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